Pentatonix covern Bohemian Rhapsody zum 25. Jubiläum des Freddie Mercury Tribute Concert

Es ist fast unglaublich! Auf den Tag genau ist es nun exakt 25 Jahre her, dass im Londoner Wembley Stadion das Freddie Mercury Tribute - Concert for Aids Awareness stattfand. Ein Konzert, das locker mit Woodstock (1969) und Live-Aid (1985) in einer Liga spielt.

 

Am 24. November 1991 verstarb Freddie Mercury, Sänger der britischen Rockband Queen, an Aids. Im Februar 1992 kündigten die drei verbliebenen Bandmitglieder Brian May, Roger Taylor und John Deacon dann an, ein Open Air zu Ehren von Freddie Mercury veranstalten zu wollen, um das Bewusstsein für Aids zu verstärken.

 

Soweit so gut – Nach 6 Stunden waren die Tickets ausverkauft und das Konzert konnte starten. Eigentlich unfassbar, denn Ticketverkauf ging damals noch nicht ganz so gut übers Internet^^ Mit den Einnahmen wurde übrigens der Mercury Phoenix Trust gegründet, eine gemeinnützige Organisation zur Bekämpfung von Aids.

 

Das Konzert fand dann also auf den Tag genau vor 25 Jahren wie geplant am 20. April 1992 vor 72.000 Menschen im Londoner Wembley-Stadion statt, und wurde live im Fernsehen und im Radio in die ganze Welt übertragen.

Es war wohl mitunter auch die Geburtsstunde des allgemeinen Rudelguckens. Nicht selten traf man sich zum gemeinsamen fernsehen. Noch im gleichen Jahr fand auch mein erstes „EM-Studio“ statt … aber darüber erzähl ich ein anderes mal.

 

Neben den drei verbliebenden Queen-Musikern traten nahmhafte Stars und Bands auf, wie z.B. Elton John, David Bowie, Annie Lennox, Def Leppard, Extreme, Metallica ….

Eines, wenn nicht sogar DAS Highlight des ganzen Konzertes war wohl dann auch der Auftritt von Elton John mit Axl Rose:


Bohemian Rhapsody … eine wahre Hymne der Rockgeschichte, die sich Freddie Mercury da im Jahre 1975 rausgeschraubt hat! Die Single-Auskopplung aus dem Album A Night at the Opera war der erste Nummer 1 Hit von Queen.

Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass dieses Meisterwerk auch später noch zu besonderen Anlässen verwendet wurde. Wie eben zu diesem Tribute-Conzert! Da fällt einem aber vielleicht auch sofort die Auto-Szene aus Wayne's World ein … Bei diversen Autofahrten vermutlich Millionenfach nachgespielt.

Nun, mit Playback geht das. Aber dieses opernhafte und dynamisch strukturierte Meisterwerk von Grund auf zu covern, dürfte da weitaus schwerer fallen. Und dennoch wurde es sehr oft versucht, Bohemian Rhapsody neu aufzulegen. 

Die Instrumental-Version des Londoner Symphony Orchesters z.B. konnte schon was. Die Polka-Fassung von Weird Al Yankovic dagegen, ist wohl eher was für die gequälte Fraktion. Also für mich!

Als „gar nicht mal so gut“ kann man durchaus die 1996 von Magic Affair veröffentlichte „Eurodance-Rhapsody“ gepflegt in die Tonne treten.

 

Im Jahre 2009 keimte dann wieder Hoffnung auf – denn die Muppets haben sich nach einiger Zeit wieder zusammengefunden, und diese Coverversion der Bohemian Rhapsody kredenzt:


Pink hat sich ebenfalls mehr oder weniger erfolgreich daran versucht. Eine lustige Bluegrass-Version gab es 2010 von Hayseed Dixie, die das Stück einfach ihrem Stil angepasst haben.

 

Ein Jahr später kam es dann zu einer totalen Katastrophe der Cover-Geschichte: Der legendäre Captain Kirk - William Shatner, meinte ja dann, auch mal ein Album aufnehmen zu müssen … FÜRCHTERLICH! Mehr sag ich dazu nicht! Gucken wir uns lieber kurz das Original von Queen an:


So eine Cover-Version zu schaffen, die anders klingt, aber das Original nicht beleidigt – ja, das ist schon schwer. Aber man kann es ja dann auch mal völlig anders versuchen. Bohemian Rhapsody war ja eh schon auf der ganzen Welt bekannt. Also muss man da jetzt mal irgend nen Weg finden, dieses Meisterwerk ins Universum zu bringen. Der legendäre Jedi-Meister Yoda kennt sich da gott sei dank aus:


Also rund um den Globus, quer durchs Weltall – hatten wir bereits alles … Und jetzt? Passend zum 25. Jubiläum vom Freddie Mercury Tribute trudelte mir vor gut zwei Wochen erstmals die Cover-Version der A-cappella Gruppe „Pentatonix“ über den Schirm!

Kirstin Maldonado, Mitchell Grassi, Scott Hoying, Avriel Kaplan und Kevin Olusola haben sich da einfach mal auf ihr Sofa gesetzt und losgelegt. Am gesanglichen Part hab ich nicht gezweifelt, denn die Formation kenne ich ja bereits seit ihrer Gründung 2011. Aber ein besonderes Merkmal in Bohemian Rhapsody ist nun mal das Gitarrensolo, und da hatte ich etwas bedenken. Aber das hat „Mitch“ mega beindruckend per Megaphon gelöst. Ich denke aber, das Beste ist, wenn ihr selbst mal rein schaut:


 

Ich hoffe, es gefällt euch ebenso gut, wie mir. Für mich ist es nach diversen Queen-Hits, die heute in meiner Playlist rauf und runter liefen, ein würdiger Abschluss zu den Feierlichkeiten.

 

Weitere Infos findet ihr bei Pentatonix

 

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