Kristin Helberg: "Wir sollten die religiöse Brille absetzen"

Werne - Aus Syrien kommen die meisten Geflüchteten. Die wenigsten Deutschen wissen, wie dort der Alltag vor dem Krieg aussah. Die wenigsten Syrer wiederum haben ein realistisches Bild von Deutschland. Kristin Helberg, Korrespondentin in Damaskus, hat ein Buch über "Verzerrte Sichtweisen" veröffentlicht. Sie kritisiert: "Was der einzelne Muslim tut, tut er aus unserer Sicht immer nur, weil er Muslim ist."

 

Diese „verzerrten Sichtweisen“ wurden auch hier in Werne an der Lippe vernommen:

Bürgermeister Lothar Christ, die Gleichstellungsbeauftragte Gabriele Kuschyk, Hubertus Waterhues, die Steuerungsgruppe FairTradeTown und die Arbeitsgemeinschaft Flüchtlinge e.V., haben sich sofort bereiterklärt, das Projekt zu unterstützen.

Hubertus Waterhues hat den Kontakt zu Kristin Helberg hergestellt und konnte sie für Werne gewinnen.

 

Am 26. Mai kommt Kristin Helberg nach Werne an der Lippe in das Alte Rathaus und wird im Bürgersaal aus ihrem Buch lesen. Die Veranstaltung wird voraussichtlich bis 22 Uhr laufen.

 

Die Eintrittskarten sind für 9 € (Tandemkarte - ein Vollzahler bringt eine zu unterstützende Person mit) bzw. 7 € (Einzelkarte) bei Bücher Beckmann (Magdalenenstraße 2), im Eine Welt Laden (Markt 5) und in der Tourist-Information (Markt 19) erhältlich.

 

 

Lesung: „Verzerrte Sichtweisen“

Von 19:30 Uhr bis 22:00 Uhr

Im Bürgersaal des Alten Rathauses (Markt 9)

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0