App geht die Post mit „food2go“

„Einkaufen leicht gemacht“ - präsentiert von Susanne & Frank Langer (Feel Fit), sowie Lisa Brandstetter & Arnd Zimmermann (Stroetmann).
„Einkaufen leicht gemacht“ - präsentiert von Susanne & Frank Langer (Feel Fit), sowie Lisa Brandstetter & Arnd Zimmermann (Stroetmann).

Werne - „Gib mal die Bestellung auf – die Ware kommt im Dauerlauf“ … na ja, nicht ganz – bzw. eher umgekehrt. Zeit ist kostbar, das wissen wir alle – und die Idee von „food2go“ ist im Prinzip so einfach wie genial!

In Kooperation mit dem Großhandel Stroetmann aus Werne haben sich Susanne und Frank Langer vom Feel Fit - Werne Sportstudio etwas ganz spezielles einfallen lassen:

Ihr bestellt mit der „food2go“-App euren Einkauf (Das geht so einfach wie Einkaufszettel schreiben). Dann geht es zur Arbeit und anschließend ins Feel Fit. Nachdem ihr euch sich so richtig z.B. mit Zumba, Tabata oder Jumping ausgetobt habt, wartet schon der bestellte Einkauf fix und fertig und abholbereit auf euch.

 

Wie fantastisch ist das denn bitte?

 


 

Auf der Feel Fit-Homepage klingt es so verlockend: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen – entspanne Dich nach dem Training bei einem gesunden Getränk und einem netten Gespräch in unserer gemütlichen Lounge oder an der Fitnessbar“.

Aber was nutzt all die Entspannung, wenn man anschließend noch zum Supermarkt hetzen muss? Durch die Gegend rasen – Parkplatzsuche – Sprint durch die Regale, und dann an der Kasse Schlange stehen … das ist alles andere, als entspannend.

Feel Fit - Chef Frank Langer hat das schon häufig beobachtet: „Oft kommt ein Ansturm von 40 – 60 Mitgliedern, laufen durch das Studio, und eilen nach ihrem Kurs genauso wieder los – direkt zum Supermarkt“, so Langer.

Und da die Zeit ein so wertvolles Gut ist, würde das in nächster Zukunft nicht mehr nötig sein.

 

Am Donnerstag gaben Susanne und Frank Langer vom Feel Fit-Sportstudio, sowie Lisa Brandstetter und Arnd Zimmermann vom Großlieferanten Stroetmann bekannt, wann denn diese nächste Zukunft beginnt, und wie es funktioniert.

 


Aber wie genau soll das nun laufen?

 

Ganz einfach: Die Mitglieder vom Feel Fit können ab dem 14. August per App montags bis freitags ihre Lebensmittel bei Stroetmann ordern. Und wenn ihr das bis 10:00 Uhr vormittags getan habt, steht die Bestellung ab 18:00 Uhr für euch bereit. Ihr könnt aber auch locker für einen anderen Termin bestellen – das muss jetzt nicht für den selben Tag sein. Bestellt ihr z.B. montags für den Donnerstag, wird auch dann erst euer Päckchen geschnürt. „Same Day Delivery“ ist das Stichwort – So kommt alles frisch und gut gekühlt bei Feel Fit an. Ihr müsst es nur noch abholen, bzw. mitnehmen, denn ihr seid ja dann höchstwahrscheinlich eh im Sportstudio.

 

Sollte es dann noch fragen geben, ist das auch kein Problem – In der ersten Woche wird Lisa Brandstetter vom Großhandel Stroetmann für euch vor Ort sein, und eure Fragen beantworten. Danach ist Lisa immer mal zwischendurch da, und ist da schon auf die Rückmeldungen gespannt – egal, ob Lob oder Tadel.

Wir sind natürlich auf Rückmeldungen angewiesen – vor allem, da es sich ja um ein Experiment handelt … Ein Experiment, von dem wir glauben, dass es funktioniert“, so Arnd Zimmermann.


Kommen wir nun zu der Lieferung, bzw. dem Ablauf im Hause Stroetmann. Trifft die Bestellung per App ein, geht es direkt in die Kom-missionierung. Auch wenn Stroetmann ein Großhandel ist – da man in Werne ja die Gastronomie beliefert, kennt man sich bereits mit „kleineren“ Aufträgen aus.

So kommt bei der Kommissionierung euer Einkauf in eine patentierte Kiste, und ggf. mit einem biologisch abbaubaren Kühlbeutel, damit eure Waren auch schön frisch bleiben. Ist euer Päckchen vollgepackt, wird es verschlossen, Etikett drauf – und ab damit in einen Kühlrollwagen, der euren Einkauf bis zu 12 Stunden kühl hält.

 

Die Kühlkette ist natürlich extrem wichtig! „Die Temperaturkontrolle liegt ausschließlich bei uns, und die Kühlkette wird zu keiner Zeit unterbrochen“, beruhigt uns Arnd Zimmermann.

 

Einen weiteren positiven Punkt bei dem Service sieht Frank Langer auch im Umgang mit den Waren. Im Supermarkt liegt Obst und Gemüse, wie z.B. Tomaten in Körben oder Kartons offen herum. Jeder Kunde möchte die schönste Tomate von allen, und nimmt jede einzeln in die Hand, bis „die Richtige“ gefunden ist. Das macht ein Kunde … der Nächste … usw. Das wollen wir alle nicht wirklich.

 

food2go“ ist im Übrigen keine echte Konkurrenz für den Supermarkt. Zwar handelt es sich (wie im Supermarkt auch) um klassische SB-Ware, aber das Angebot ist bei Weitem nicht so groß. Findet man im Supermarkt seines Vertrauens so um die 40.000 verschiedene Artikel, gibt es bei der App lediglich ein Angebot aus 3500 – 4000 Artikeln.

 

Es ist eher als ein Zusatzangebot zu verstehen. So erklärt es auch Arnd Zimmermann: „Mit dem großen Angebot des Einzelhandels kann „food2go“ gar nicht konkurrieren - und wir gehen auch nicht davon aus, dass jemand hier seinen Großeinkauf erledigt“. Die Preise haben in etwa das gleiche Niveau – Und unter uns: das Päckchen Milch kostet in verschiedenen Supermärkten auch nicht immer auf den Cent genau den selben Betrag^^

 

Zudem wurden auch im Vorfeld Gespräche mit verschiedenen Lebensmittelketten oder Einzelhändlern in Werne geführt, welche nachvollziehbare Gründe nannten, warum „food2go“ für sie nicht umzusetzen ist (Kühlkette, Aufwand, Kosten, wollen keine vollständige Preisliste im Netz, Logistik usw.) So kam es eben zu der Zusammenarbeit zwischen Feel Fit und Stroetmann.


Aber nun mal ran an den Speck!

Die „food2go“-App ist bereits ab sofort kostenlos bei Google-Play und im Apple-App-Store zum download bereit. Ihr könnt euch ja schon mal registrieren und ein wenig stöbern, bevor es dann am 14. August so richtig los geht.

 

 

 

Registrieren müsst ihr euch, sofern noch nicht geschehen, auch bei Paypal! Denn mit diesem Online-Bezahlsystem ist die Ware sofort nach der Bestellung zu bezahlen. Also im Prinzip wie an der Supermarktkasse.

 

 

Wie gesagt – es ist ein Experiment. Aber Frank Langer und Arnd Zimmermann sind da guter Dinge. Das Projekt startet am 14. August, und es gibt keine Testphase oder ähnliches.

 

Wir werden es erst dann beenden, wenn wir in der Innenstadt mit Tomaten beworfen werden“, meinte Zimmermann mit einem dezenten Schmunzeln. Na wenn das nicht mal ne Ansage ist!