Neuntklässler der Gesamtschule Kamen im Bundestag

Diskussion mit Abgeordnetem Hubert Hüppe

Berlin/Kamen - Auf Einladung des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe war die Klasse 9d der Gesamtschule Kamen zu Besuch im Bundestag.
Als
Hüppe die Schülerinnen und Schüler begrüßte, tagte parallel der Bundestag in seiner letzten Sitzung vor der Wahl am 24. September. Nachdem der Abgeordnete sich mit beruflichem Werdegang, seinem gesundheits-politischen Schwerpunkt "medizinische Ethik" und seinem Engagement in der Behinderten-politik kurz vorgestellt hatte, wurden ihm zahlreiche Fragen gestellt. So interessierte die Kamener, was ein Abgeordneter den ganzen Tag über macht, aber auch, was Hubert Hüppe persönlich am wichtigsten an seiner Tätigkeit sei. Darauf schilderte der CDU-Politiker den Ablauf einer typischen Sitzungswoche des Bundestags mit Sitzungen von Fraktionsvorstand, CDU-Landesgruppe NRW, Arbeitsgruppen, Ausschüssen und Plenarsitzungen. Ihm persönlich, so Hüppe, sei am wichtigsten die Möglichkeit, als Abgeordneter etwas gestalten oder verändern zu können.

Gefragt, wie er denn zur Freigabe von Drogen für medizinische Zwecke steht, hatte Hüppe keine grundsätzlichen Einwände. Er verwies vielmehr darauf, dass lange schon Betäubungsmittel unter bestimmten Voraussetzungen legal zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden.
Eine generelle Freigabe lehnte er jedoch ab.

Dann konnten die Gäste erleben, wie im Bundestag über Lautsprecher mit Klingel- und Hupsignalen zu Abstimmungen gerufen wird. Als der Abgeordnete zur Wahl eines Richters des Bundes-verfassungsgerichts ins Plenum eilen musste, ließ er sich kurz von seinem Büroleiter
Thomas Friedl vertreten. Dieser beantwortete Fragen zum Gang der Gesetzgebung und wie Abgeordnete ihre Mitarbeiter rekrutieren.

Nach dem Gruppenfoto mit
Hubert Hüppe gab es eine Stärkung im Besucher-restaurant des Bundestags. Abschließend ging es auf die Besuchertribüne des Plenarsaals, wo die Schülerinnen und Schüler Einzelheiten zur Sitzordnung und zum Ablauf einer Plenardebatte erfuhren.