Junge Mütter mit dem Bürgermeister in munterer Frühstücksrunde

Werne – Ein reich gedeckter Frühstückstisch, eine Spielecke … Alles, was das Zippelmützenherz begehrt. Aber Ehre, wem Ehre gebührt – Die Frühstückstafel war für junge Mütter, die vor einiger Zeit im Jugendamt, der Stadtplanung, im Museum, sowie der Rettungswache und vielen weiteren öffentlichen Institutionen gearbeitet haben.

Sie alle wurden in den letzten Jahren Mutter und trafen sich nun am Donnerstag zum ersten gemeinsamen Frühstück mit Bürgermeister Lothar Christ und der Gleichstellungsbeauftragten Gabriele Kuschyk in der Cafeteria des Stadthauses.

 

Einige Mütter widmen sich voll und ganz der Kindererziehung – andere wiederum befinden sich bereits wieder an ihrem Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst.

Aber Arbeit und Mutter sein unter einen Hut zu bringen, ist nicht immer leicht. Darum ging es bei dieser Frühstücksrunde auch um verschiedene Zukunftsfragen.

 

In erster Linie ging es aber um die jungen Mütter.

Mit dieser Runde möchten wir den Kolleginnen zeigen, dass wir sie nicht vergessen haben, und dass sie zu uns gehören“, sagte Lothar Christ.

Trotzdem ist es keine reine Spaßveranstaltung“, so Christ weiter.

Gabriele Kuschyk freute sich ebenfalls über den Kinderreigen am Donnerstagvormittag. „Viele junge Frauen aus den unseren Abteilungen sind in den letzten Jahren Mütter geworden, und wir wollen diese qualifizierten jungen Mütter so gut es geht unterstützen“, erklärte Kuschyk.

 

Die Sachbearbeiterin in der Personalabteilung, Lorraine Zeusnik informierte bei der Frühstücksrunde die Mütter über das neue Mutterschutzgesetz, das am 1. Januar 2018 in Kraft treten wird. Weiter ging es um Mutterschutz, Mutterschaftsgeld und das allgemeine Beschäftigungsverbot.

 

Neben Wurst, Käse und Konfitüre kam vor allem das Thema „Vereinbarung von Frau und Beruf“ auf den Tisch. So ging es um eine zukunftsorientierte Ausrichtung im Stadthaus, wo vor allem die jungen Mütter ihre Ideen mit einbringen konnten.

Herausgekommen ist eine Überlegung, einen Raum im Stadthaus soweit einzurichten, dass Mütter ihre Kinder mit zur Arbeit nehmen können, wenn Not am Mann … bzw. der Frau ist, oder wenn es um die Betreuung älterer Menschen geht.

Wir können jetzt keinen Raum zu einem Kindergarten im Stadthaus umfunktionieren, aber provisorisch finden wir eine Möglichkeit“, gab Lothar Christ zu verstehen.

 

Man ist im Stadthaus eben sehr darum bemüht, den Müttern Unterstützung zu bieten, und/oder sie wieder zurück ins Boot zu holen. Am Nachwuchs sollte es jedenfalls nicht scheitern.