Vollprofis übernehmen die Solebad-Gastronomie

Auf dem Bild: Im Hintergrund sieht man schon ein wenig den Gastro-Bereich - (v.l.) Frank Gründken(Geschäftsführer des Bäderbetriebs), Falko Husmann &  Björn Lepke (Gastro-Pächter), Bürgermeister Lothar Christ und Badleiter Jürgen Thöne.
Auf dem Bild: Im Hintergrund sieht man schon ein wenig den Gastro-Bereich - (v.l.) Frank Gründken(Geschäftsführer des Bäderbetriebs), Falko Husmann & Björn Lepke (Gastro-Pächter), Bürgermeister Lothar Christ und Badleiter Jürgen Thöne.

Werne – Sie wissen, wie es geht! Falko Husmann(49) und Björn Lepke(46) sind die neuen Pächter der Solebad-Gastronomie. Seit Ende der 90er wirbeln sie schon im Dortmunder Raum durch die Gastro-Szene. Erst das „SPEAK EASY“, dann das „BARROCK“ … und seit 2007 das „STROBELS“. In aller Bescheidenheit auch „der schönste Biergarten der Stadt“ genannt. Für viele trifft das sicher zu – bietet der Biergarten doch freie Sicht auf den Signal-Iduna-Park, dem Wohnzimmer des BVB. Alle drei Betriebe waren dann doch etwas viel, und so hat man sich nur noch auf das „STROBELS“ konzentriert.

 

Gestern stellte dann Bürgermeister Lothar Christ zusammen mit Bad-Geschäftsführer Frank Gründgen und Bad-Leiter Jürgen Thöne die beiden Gastronomen als neue Bad-Gastronomie-Pächter vor.

So kommt dann für Husmann und Lepke ab dem Frühjahr 2019 wieder ein weiterer Betrieb dazu, was dann parallel zum STROBELS laufen wird. Die Solebad-Gastronomie ist mal was ganz anderes – etwas Neues. Aber die beiden sind alte Hasen in der Branche und das freute auch Bürgermeister Christ: Ich freue mich sehr, dass wir Vollprofis für diese Aufgabe gewinnen konnten“,wie er ausdrücklich betonte.

 

Bad-Leiter Jürgen Thöne zeigte sich ebenso begeistert, weil vom ersten Gespräch an eine gemeinsame Philosophie herrsche, wie Thöne sagte. Das hat also alles schon Hand und Fuß! Auch, dass die Gastronomie so früh beschlossene Sache ist. So kam es (zum Glück) noch rechtzeitig zu einer kleinen Änderung beim Bau, was zum jetzigen Zeitpunkt bereits kaum noch möglich wäre. Und so kann man sich nun voll und ganz der Küche und dem Personal widmen, damit zum Start im Frühjahr 2019 alles optimal funktioniert.

 

Vor gut vier Monaten wurden Husmann und Lepke kontaktiert. Insgesamt waren es 300 Gastronomen aus der ganzen Region. Knapp die Hälfte ließ sich ein Exposé zuschicken. Daraus filterten sich fünf Interessenten heraus, mit denen Bewerbungsgespräche geführt wurden – und so setzten sich die beiden Gastronomen aus Dortmund endgültig durch. Der Pachtvertrag läuft über fünf Jahre, und ist jetzt nicht großartig festgeschrieben. Es ist an sich ganz einfach: Je mehr Gäste kommen, umso lauter klingelt letztendlich die Kasse. Und je nachdem, wie es läuft, gibt es dann die Option auf eine Verlängerung des Pachtvertrages.

 

Dabei ist zu bedenken, das es sich ja nicht nur um die reine Solebad-Gastronomie mit 80 Sitzplätzen handelt, sondern auch als „Stiefel-Gastronomie“(mit 40 weiteren Sitzplätzen) die Gäste anziehen soll, die entlang der Horne flanieren. Diese wird ja bekanntlich im Zuge der „Regionale 2016“ dezent umgewandelt – und so wird aus dem gesamten Gebiet am Hagen ein kleines Nah-Erholungs-Gebiet.

 

Durch die Bank zeigte man sich zuversichtlich, wenn es im Frühjahr 2019 endlich los geht. „Ihr Lebenslauf zeigt, dass sie in der Lage sind, was Neues auszuprobieren … und zwar erfolgreich“, betonte Lothar Christ, der sich am Samstag noch persönlich von der Qualität im STROBELS überzeugte.

Nun ist die Solebad-Gastronomie für Falko Husmann und Björn Lepke zwar Neuland, aber die beiden sind ja alte Hasen in ihrem Metier.

 

So wird es im Solebad Werne zukünftig die gute Bistro-Küche geben – mit Schnitzel, Burger und Pommes, aber auch ganz frische Speisen aus der Region kommen auf den Teller. „Vielleicht gelingt es uns ja auch, die Bio-Schiene mit aufzunehmen, wobei wir auf das Preis-Leistungsverhältnis achten müssen“, wie Husmann erklärte.

 

So kommt mit dem Solebad jetzt auch noch die kulinarische Erholung auf uns zu. Wer jetzt Bedenken hat, dass aufgrund der Nähe vom STROBELS zum Stadion des BVB nun ein ausgesprochenes Borussen-Bad entsteht – den können wir beruhigen … dafür wird der Geschäftsführer des Bäderbetriebs, Frank Gründgen, schon persönlich sorgen!