RSV-Nachwuchs mit starken Rennen in Werne

 

Werne – Am vergangenen Sonntag fand in Werne der Poco-Cup in Werne statt. Für den RSC lief es jetzt nicht so dolle – aber wir vom Zippelmütz-Magazin haben ja noch einen zweiten Pfeil im Köcher – den RSV Unna!

Und das Rad Team der Stadtwerke Unna hat den Renntag in Werne recht erfolgreich abgeschlossen – aber lest selbst:

Müller spurtet zur NRW Medaille

Der Name Müller und der RSV Unna sind eng verbunden. Wann immer davon zu hören war hatte Tobi Müller mal wieder etwas Besonderes geleistet. Auch am Sonntag bei den Landesmeisterschaften war es mal wieder so. Aber diesmal war es nicht Tobi, sondern sein Sohn Jonathan. Er schaffte in seinem ersten Rennen gleich den Gewinn der Bronzemedaille.

 

Ein neuer Sprinter-Stern

Eigentlich sollte Jonathan in diesem Jahr noch kein Rennen fahren. Dann hat er aber in unserer Kindergruppe fleißig trainiert und wollte unbedingt auch mal an den Start gehen. Da boten sich die NRW Meisterschaften in Werne geradezu an“, so Papa Tobi vor dem Rennen. Jonathan wirkte in der Vorbereitung ruhig, ja fast total entspannt. „Jetzt ist aber deutlich zu erkennen, dass er nervös ist“, so Papa Tobi, als es an den Start ging. Gemeinsam mit der U 13 und der U15 ging der Nachwuchs der U11 auf die schwere Runde in Langern. „In der ersten Abfahrt hat jemand vor mir gebremst. Das habe ich dann auch gemacht. Plötzlich waren die anderen dann weg. Ich bin dann aber zu einem anderen Jungen gefahren und wir sind zusammen geblieben“, so Jonathan nach dem Rennen. Im Spurt ging es dann zwischen ihm und Lukas Scherf um Platz drei. Jonathan zog dort, wo Papa Tobi stand, den Spurt an und gewann diesen souverän. Bei der Siegerehrung wirkte das junge Spurt-Talent noch schüchtern.

Jonathan Müller beim Sprint um Platz drei.


Landesmeistertitel für Michel Heßman

 

Souverän verlief das Rennen der Junioren. Michel Heßmann versuchte in der zweiten Runde einmal den Absprung aus dem Feld. „Ich habe später gemerkt, wie viel Kraft die anderen an meinem Hinterrad sparen können. Dann habe ich die Angriffe bis zur Rennmitte eingestellt. Dann habe ich einmal heftig in die Pedale getreten und war weg. Später kam dann noch Mika Heming aus Bocholt dazu. Gemeinsam sind wir Runde für Runde gefahren. Im Spurt auf der leicht ansteigenden Zielgeraden konnte ich mich dann noch absetzen“, so der neue Landesmeister.


Derksen Vizemeister der U23

 

Für die dritte Medaille war überraschend Luke Derksen verantwortlich. Der U23 Fahrer, RSV Hoffnung bei der Drei-Länder-Meisterschaft, setzte sich mit einer fünfköpfigen Spitzengruppe ab. „In der zweiten von 26 Runden setzten sich zwei Fahrer der großen Profiteams ab. Als dann niemand nachsetzte habe ich am langen Anstieg attackiert. Erst klappte es nicht, plötzlich konnten wir uns aber zu dritt absetzen und nach vorne fahren. Die Gruppe lief echt gut. So konnten wir uns einen komfortablen Vorsprung erarbeiten. Am Ende hatte ich aber keine Chance gegen den Aachener Homringhausen. Mit der Silbermedaille bin ich aber sehr zufrieden. Die schwere Strecke in Werne lag mir“ so Luke Derksen, der sich nun auf die kommenden Bundesligarennen freut.


Gute Platzierungen für den Nachwuchs

 

Mit Csongor Szekely (U15), Colin Plich und Maxim Schmidt (U13) hatte das Rad Team der Stadtwerke Unna drei weitere Fahrer aus dem Nachwuchsteam am Start. „Ich bin stolz auf die Jungs. Die haben heute alle ein tolles Rennen abgeliefert. Da können wir uns in den kommenden Monaten noch auf viele erfolgreiche Rennen freuen“, so Trainer Michael Buschhoff am Ende des Renntages. Colin Plich verpasste mit Platz vier vor der eigenen Haustür nur denkbar knapp das Podium.


Glückwunsch an den RSC Werne

 

Der RSV Unna kann seinem Nachbarn zu dieser Veranstaltung nur gratulieren. Mit viel Engagement hat das Team um Frank Volmerg eine rundum gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt.


Franzi Koch mit weiterem Sieg

 

Franziska Koch bereitete sich derweil mit dem MTB auf den nächsten Weltcup vor. In der Nähe von Eupen ging sie bei einem C2 Rennen an den Start. „Die Runde war sehr abwechslungsreich. Es ging ständig auf und ab. Dazu gab es technische Passagen, einige Sprünge und Wurzelpassagen. Insgesamt kam mir der Kurs sehr gelegen. Ich konnte mich frühzeitig absetzen und mein eigenes Rennen fahren. Das Rennen war für mich ein guter Abschluss einer harten Trainingswoche. Jetzt nehme ich die Woche etwas raus und fahre dann den nächsten Weltcup in Österreich.“