Ab heute dreht Frankreich wieder am Rad

Start der 105. Tour de France

Radsport - Auf der Atlantik-Insel Noirmoutier en-l'Ile startet heute die 105. Frankreich-Rundfahrt, die über 3351 Kilometer führt – bis man am 29. Juli auf der Champs-Elysées in Paris ankommt … bzw. ankommen sollte. Klingt alles irgendwie verrückt, und das ist es auch. Erik Zabel sagte einst zu Chef-Zippelmütz Thorsten Drees: „Da denkt man nichts mehr … da funktioniert man nur“.

 

Die erste Etappe geht über 201 Kilometer! Ich bräuchte danach drei Wochen Urlaub, aber für die 176 Radrennfahrer ist das eher ein lockeres Einfahren^^ - Darf man allerdings nicht unterschätzen, denn der Start ist immer nervös, und für so manchen Fahrer ist die Tour da schon wieder vorbei, bevor es überhaupt richtig los geht. 


Elf deutsche Fahrer sind in diesem Jahr dabei:

 

Marcel Kittel (Katusha-Alpecin) - André Greipel (Lotto-Soudal) - John Degenkolb (Trek Segafredo) - Tony Martin (Katusha-Alpecin) - Simon Geschke (Sunweb) - Nikias Arndt (Sunweb) - Marcus Burghardt (Bora-Hansgrohe) - Marcel Sieberg (Lotto-Soudal) - Rick Zabel (Katusha-Alpecin) - Paul Martens (Lotto NL-Jumbo) und Nils Politt (Katusha-Alpecin)

 

Und damit ihr die Fahrer halbwegs am Bildschirm einordnen könnt, zeigen wir euch hier die Trikots der Teams:







 

Übertragungstechnisch sind Eurosport, Das Erste und One für euch am Start.

 

 

 

Online könnt ihr euch am Besten auf der Homepage der Tour informieren.

 

Kommentar:

 

Jetzt kommen auch garantiert wieder die ersten „Experten“, die von „Dope de France“ … „Doping-Tour“ usw. reden. Von mir aus^^ Sollen doch genau diese Experten es erst einmal auf die Reihe kriegen, die 100 Meter bis zum Kiosk unfallfrei hin zu bekommen!

 

Wenn ein Fahrer meint, dopen zu müssen … bitte^^

 

Wenn er nämlich dann halbtot vom Rad fällt, hält sich mein Mitleid dezent in Grenzen!

 

Fakt ist aber, dass es genug saubere Fahrer gibt, die unheimlich unter der Dummheit von den Dopingfahrern leiden. Damit ist das Thema für mich durch, und ich freue mich auf das Wesentliche: Denn Radrennsport!