Luca Harter gewinnt Bergmeisterschaft in Niedersachsen

Radsport - Es war der erste Sieg von Luca Harter in diesem Jahr, und das dann gleich bei den offenen Bergmeisterschaften von Niedersachsen in Osnabrück! Der 2,2 Kilometer lange Rundkurs ließ keine Erholung zu. Direkt hinter dem Start ging es mit 8% bergab. Nach 1200m kam dann eine Spitzkehre und es ging mit einem maximalen Anstieg von 12% zum Ziel.

 

Es war von Beginn an ein schnelles Rennen. Immer wieder erhöhten die Spitzenfahrer das Tempo, wenn es den Berg hinauf ging. So fielen Runde für Runde immer mehr Fahrer aus dem Peloton. Am Ende waren sie dann noch zu dritt“, so ein stolzer Vater und Trainer Sven Harter.

 

Ich habe am Anfang erst einmal gesehen, was die anderen machen. Ich wusste nicht so recht wo ich stehe, da wir kurz zuvor erst aus dem Urlaub zurückgekommen waren. Als dann keiner am letzten Anstieg antrat, habe ich den Sprint eröffnet und konnte ihn zum Glück erfolgreich durchziehen“, so ein zufriedener Luca Harter.


Für ihn und Julius Dräger geht es bereits heute zu den Youngclassic nach Hamburg. Die internationale Rundfahrt über vier Etappen bestreiten die beiden Nachwuchsfahrer des RSV Unna in der Mannschaft des Landesverbandes Niedersachsen.

An den kommenden drei Tagen sind drei Straßenrennen und ein Mannschaftszeitfahren zu absolvieren:

Freitag, 17. August: 1. Etappe: Rund um Großtodtshorn (67,8 km)

Samstag, 18. August: 2. Etappe: Mannschaftszeitfahren (15,4 km)

Samstag, 18. August: 3. Etappe: Rund um Otter (56,4 km)

Sonntag, 19. August: 4. Etappe: Hamburg-Wedel-Hamburg (56,7 km)


Heßmann bei der Bundesliga in Bellheim

 

Für Michel Heßmann ging es am Wochenende in der Radbundesliga um Punkte. Der Nachwuchs hatte dabei 140 Kilometer zu absolvieren, eine für diese Altersklasse schon extrem lange Distanz.

Ich bin ganz zufrieden wie es gelaufen ist. Drei Fahrer konnten sich zum Ende hin absetzen. Das Loch konnten wir nicht mehr schließen. Dennoch habe ich unseren Sprinter noch nach vorne gefahren und bin dann ins Ziel gerollt.“

Platz 41 stand am Ende für Michel zu Buche. Beachtlich die Leistung, da er unmittelbar vom Vorbereitungslehrgang auf die Straßen-WM angereist war.

Wir haben dort an 6 Tagen 30 Stunden auf dem Rad gesessen. Das alleine war schon hart. Dazu kamen dann immer noch Einheiten im Kraftraum. Daher war ich im Rennen schon ganz schön kaputt“, so Michel nach dem Rennen.

 

Jetzt gilt seine Konzentration den Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren an diesem Wochenende. „Der Kurs ist nicht schlecht und die Beine dürften bis dahin auch ganz gut sein. Mal sehen, ich hoffe natürlich schon auf eine Medaille“, so der 4. Der EM im Einzelzeitfahren.