Kurztrainingslager RSC Radler im Schwarzwald und in den Vogesen

Foto: RSC Werne
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Radsport - Nachdem Corona bedingt in diesem Jahr die eigentlich geplante Radtour entlang legendärer Tour de France Etappen abgesagt werden musste, bezogen die RSC Radler Markus Fleige, Peter Dercken, Peter Jücker, Jörg Schneider, Heiko Schmidt und Daniel Schulte Mitte August ihr Ersatztrainingslager in Kirchzarten im Schwarzwald.

Während Heiko Schmidt als Novize zum ersten Mal dabei war, sind die anderen 5 ein eingespieltes Team: Peter Jücker ist der Buchungs- und Tourenmanager, Peter Dercken der medizinische Betreuer, Markus Fleige ist der Mann fürs Handwerkliche, Jörg Schneider der Edeldomistike und Daniel Schulte der Bildungs- und Kulturbeauftragte. 

Insgesamt legten die 6 Radler an den ersten 3 Tagen insgesamt 330 KM mit über 7000 Höhenmetern im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Frankreich zurück. Zuerst wurden im Schwarzwald der Feldberg, der Schauinsland und der Kandel bezwungen.

Foto: RSC Werne
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Für die Königsetappe fuhr man anschließend noch in die Vogesen. Dort musste die RSCler den 22 KM langen Anstieg über den Hartmannsweilerkopf zum Grand Ballon auf 1300 Meter über NN hinaufgeklettert. Damit aber nicht genug, es bäumten sich bei über 35 Grad noch der Petit Ballon und der Col de Firstplan vor den Werner Radfahrern auf. Verständlich, dass der letzte Trainingstag dann nur noch für eine 70 KM lange Rollertour zwischen Freiburg und Merdingen genutzt wurde, so dass unterm Strich insgesamt 400 KM gefahren wurden.

 

Die 6 Radler werden auch im nächsten Jahr wieder eine Tour organisieren. „Dann sollten wir aber noch ein wenig mehr die ungeschriebenen Gesetze des Radsports befolgen. Es sollte halt nicht 50 Meter vor der Passhöhe der Radler überholt werden, der die Gruppe 20 KM über den Berg gezogen hat. Und auch der Gesamtführende darf am letzten Tag nicht mehr angegriffen werden“ stellt der Radkulturbeauftragte Daniel Schulte mit einem Augenzwinkern fest. Aber daran wird mit Sicherheit bis zum nächsten Trainingslager noch hart dran gearbeitet. Schließlich treffen sich die Radler noch bis Ende September jeden Mittwoch beim Rennradtreff an der Goerdelerstraße.