Veranstaltungshinweise der Ökostation

Bergkamen – Wir haben heute wieder ein paar Veranstaltungshinweise der Ökologiestation in Bergkamen für euch. Bei „Mandalas gestalten mit Farbe und Naturmaterialien“ läuft die Anmeldefrist morgen aus! Bitte denkt daran, euch stets rechtzeitig anzumelden, da es Corona bedingt ja weiterhin nötig ist. Es bestehen selbstredend die aktuellen Corona-Bedingungen. Aber das soll uns von den Veranstaltungen ja nicht abhalten ;) 


Praxis-Workshop für Erwachsene: Mandalas gestalten mit Farbe und Naturmaterialien

Am Samstag, 12. September 2020 (10.00 – 17.00 Uhr) bietet das Umweltzentrum Westfalen einen Workshop für Erwachsene zum Thema Mandalas gestalten mit Farbe und Naturmaterial an.

Mandalas sind geometrische, figürliche oder pflanzliche Modelle, die auf ein Zentrum ausgerichtet sind. In vielen Kulturen begegnen sie uns als Kult- und Gestaltungsobjekte oder als Grundriss von Gebäuden.

Mandalas haben als Meditationsbilder inzwischen eine weite Verbreitung gefunden und sollen uns helfen, unsere eigene Mitte zu finden.

In diesem Workshop gestalten die Teilnehmer auf einem Untergrund (Leinwand oder Sperrholzplatte) ein persönliches Mandala mit Farbe und Naturmaterial, das von den Teilnehmern in der Umgebung der Ökostation gesucht wird. Gerne können auch gesammelte Materialien wie Muscheln, Schneckenhäuser oder Steine für die Gestaltung mitgebracht werden.

Durchgeführt wird der Praxis-Workshop von der Designerin Jutta Sucker.

Die Kosten für diesen Praxis-Workshop betragen 35 Euro je Teilnehmer zzgl. Kosten für Material (Leinwand oder Sperrholzplatte).

Teilnehmen können maximal 12 Personen.

 

Anmeldung noch bis Donnerstag 27. August bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.


Führung durch den Muster-Schweinestall der Ökologiestation

Im Sommer 2004 Jahren wurde auf dem Gelände der Ökologiestation ein Musterstall für Mastschweine eröffnet. Die etwa 80 Tiere werden in kleinen Gruppen auf Stroh, mit einem Auslauf nach Neuland- und Bioland-Richtlinien gehalten. So wird das Futter der Schweine, die aus eigener Zucht alter, robuster Rassen stammen, fast ausschließlich selbst erzeugt. Die Bauernfamilie Höhne, die für den Betrieb des Stalls sorgt, erläutert am Dienstag den 8. September bei einer Führung die Besonderheiten tiergerechter und umweltverträglicher Tiermast. Die ungefähr einstündige Führung beginnt um 16.00 Uhr und ist gleichermaßen für Erwachsene und Kinder spannend und lehrreich. Eine Anmeldung ist unter 0 23 89-98 09 11 (auch Anrufbeantworter) beim Umweltzentrum Westfalen wegen coronabedingter begrenzter Teilnehmerzahl unbedingt erforderlich. Bitte eine Mund-Nasen-Bedeckungen mitbringen.


Offenes Treffen: Draußenzeit (2)

Geh nach draußen und halte inne - schaue dich um – und lausche.“ (Ellen Haas)

Draußen sein kann heißen, sich auf die Spuren der Tiere zu begeben, dem Wind zuzuhören, mit Naturmaterialien zu werkeln, am Feuer zu sitzen, die Schätze der großen und kleinen Pflanzen wieder zu entdecken, die Besonderheiten der Jahreszeiten wahrzunehmen oder sich auf leisen Sohlen lautlos durch den Wald zu bewegen. Jede(r) ist eingeladen, sich mit Fragen, Ideen und eigenem Wissen und Können einzubringen, so dass sich die Schwerpunkte der Treffen aus der Gruppe heraus entwickeln können.

Diese offenen Treffen sind für alle, die gerne draußen sind und ihre Naturverbundenheit stärken möchten.

Diese offenen Treffen werden an vier Terminen angeboten.

Das zweite Treffen wird am Dienstag, 22. September 2020 in der Zeit von 17.30 – 20.00 Uhr angeboten. Weitere Termine: 27. Oktober und 24. November.

Jeder Termin ist auch einzeln buchbar.

Begleitet wird das Treffen von der Wildnispädagogin Sandra Bille

Teilnahme auf Spendenbasis (Spenden gehen an eine gemeinnützige Organisation)

Maximal können 20 Personen an diesen Treffen teilnehmen.

 

Anmeldungen ab sofort bei Dorothee Weber-Köhling (02389-980913) oder umweltzentrum_westfalen@t-online.de.


Was heißt „ökologisch imkern?“ - Vortrag in der Ökologiestation

Am Mittwoch den 9. September stellt der Kamener Imker und Pädagoge Heinrich Behrens in der Ökologiestation in Bergkamen-Heil Betrachtungen über eine artgerechte und nachhaltige Bienenhaltung an.

Die Honigbiene ist weltweit in vielfacher Hinsicht bedroht, zuvorderst durch die Varroamilbe und durch die von ihr übertragenen, hauptsächlich viralen Erkrankungen, durch in der Landwirtschaft oder in Privatgärten eingesetzte Insektizide, durch Klimaveränderungen oder durch die Verarmung der Landschaft an für die Bienen essentiell wichtigen Trachtpflanzen.

Spielt aber auch die Bienenhaltung in diesem Kontext eine Rolle? Es gibt verschiedene imkerliche Betriebsweisen, die ertragsorientierte, die zuchtoptimierte, die trachtoptimierte oder die wesensgemäße. Doch welche tut dem Bienenvolk gut, stärkt seine Widerstandskraft gegenüber den externen, schädlichen Einflüssen ? Welche Erkenntnisse liefert heute die wissenschaftsbasierte Bienenkunde über eine artgerechte Bienenhaltung? Wie muss die Naturausstattung des Lebensraums von Apis mellifera aussehen, damit Biene und Umwelt eine sich gegenseitig unterstützende ökologische Einheit bilden?

Auf solche Fragen möchte Heinrich Behrens in seinem Vortrag Antworten finden.

 

Die etwa zweistündige Veranstaltung beginnt um 19.00 Uhr und kostet 5,- € pro Teilnehmer. Eine Anmeldung ist notwendig beim Umweltzentrum unter (02389 – 980911) (auch Anrufbeantworter), da die Teilnehmerzahl coronabedingt begrenzt wird. Bitte an eine Mund-Nasen-Bedeckung für den Weg zum Sitzplatz denken.