Gute Ergebnisse und die Ersatz-Tour für den „Ötztaler“

Foto: RSC Werne
Foto: RSC Werne

Radsport - Nicht nur die Frühjahrsklassiker und der Tour de France-Zirkus werden – wenn auch verspätet – gefahren ... auch die Lizenzfahrer des RSC Werne starten wieder bei Radrennen. Und das mit Erfolg!

 

Fabian Peplau startet in diesem Jahr in der U17. Sein erstes Rennen in diesem Jahr fuhr Fabian am 4.7.2020 als Zeitfahren in Elsdorf. Beim sogenannten CoronaChronoNRW landete er auf dem 17. Platz. Dann folgte noch ein Start beim Rosenheimer Jugend-Kriterium und am 23.08. ging es dann Rund um Refrath. Diese 3 Rennen waren dann wohl ein gutes Training für den tollen 3. Platz, den Fabian dann am 30.08.2020 beim Brackweder Radrennen erfuhr. Es war ein schnelles Rennen in einem Feld mit der Frauenklasse. So war das Feld groß und das Rennfeeling ganz echt. Im Sprint lag Fabian dann vor dem Feld und finishte als Dritter! Im letzten Jahr hatte Fabian bis zum August schon 22 Platzierungen (Platz 1-Platz 15) erzielt, dafür bekommt der 3. Platz unter Corona-Bedingungen und damit die 1. Platzierung in 2020 eine ganz besondere Bedeutung. Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch!


Die Ötztaler Ersatz-Tour

Foto: RSC Werne
Foto: RSC Werne

Da der Ötztaler dieses Jahr auch Corona bedingt abgesagt wurde, sind wir unseren Ötzi-Ersatz gefahren. Gefahren sind Roman Harcek, Stefan Rühl, Stefan Lukat und Michael Weber.

Michael Weber hatte die Strecke vorab erarbeitet und sich bemüht, das Ötztaler-Feeling – mit Streckenlänge, Höhenmetern – in Sauerland zu holen. Das Vierer-Team hatte folgende ötztaler-gleiche Strecke vor sich: 247km und 2296 Höhenmeter. Geschafft haben sie das wie folgt: reine Fahrzeit 9:42 Stunden und Gesamtzeit mit Pausen 12:48 Stunden.

Los ging es um 07:00 Uhr Richtung Möhnesee. Von dort auf eine alte Bahntrasse bis Belecke. Ein kleines Frühstück in Kallenhardt als Zwischenstärkung und als Ersatz für die Verpflegungsstellen beim Ötztaler, danach hinter Warstein Richtung Olsberg. Kurz vor Olsberg der erste Plattfuß und es sollte nicht der letzte sein. Insgesamt mussten drei Platten auf der Strecke geflickt werden.

Eine 18% Rampe gab es bei den Bruchhauser Steinen, bevor es runter nach Willingen ging. Dort gönnten wir uns eine Warmverpflegung.

Gut gestärkt rauschten wir zum Diemelsee und von dort bis zum Aabachstausee und dieser Teil der Strecke war gespickt mit reichlich Höhenmeter.

Am Aabachstausee war dann auch der Wendepunkt. Es ging Richtung Büren, da wurde es auch langsam flacher.

Über Soest durch Paradies nach Welver. Und ab Pelkum träumten die 4 Fahrer schon vom verdientem “Feierabend-Bier“. Das war eine echt tolle Leistung!