Radsport und Zippelmütz – Das ist eine Symbiose, die schon seit den 70er Jahren hält. Angefangen hat alles mit dem Frühjahrsklassiker – dem Internationalen Osterrennen am Kreishaus in Unna. Damals begann auch die Verbundenheit zum RSV Unna. Zippelmütz lebt mittlerweile in Werne, und so liegt es nahe, dass auch der RSC Werne bei ihm in den Fokus gefahren ist. Zum BDR muss man ja wohl nicht viel sagen! Neben den beiden Radsportvereinen wird nämlich auch auf internationaler Ebene über unsere Radsportler berichtet. Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und olympische Spiele - ob Straße, Bahn oder Gelände - Zippelmütz fährt quasi mit.

Heute feiert Hans Kuhn seinen 70. Geburtstag

Auf dem Bild: (v.l.) BDR Vizepräsident Günter Schabel mit Geburtstagskind Hans Kuhn
Auf dem Bild: (v.l.) BDR Vizepräsident Günter Schabel mit Geburtstagskind Hans Kuhn

Radsport - Er ist die Stimme des Radsports an der Strecke. Stets kompetent, informativ und mit Pepp kommentiert er das Renngeschehen. Ob beim Giro in Münster, den Weltmeisterschaften in Stuttgart, bei deutschen Meisterschaften, in der Bundesliga oder bei kleineren Rundstreckenrennen, jeder hört ihm gerne zu und lässt sich von ihm mitreißen.

Zuhause ist er das Gesicht des RSV Unna, dessen Vorsitzender er seit 34 Jahren ist. (So lange ungefähr kennen sich Hans Kuhn und „Zippelmütz“ Thorsten Drees auch schon)

Hans Kuhn

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6. Dunkeltour des RSC Werne

Werne – Am Halloween-Abend sind Geister, Zombies und Hexen unterwegs … aber nicht nur Die: Der RSC Werne lädt nämlich zur ein mittlerweile traditionellen Dunkeltour, in diesem Jahr am Halloween-Mittwoch, den 31.10.2018 – also quasi heute.

Wir hoffen, Euch mit dem Tour-Angebot eine sportliche Alternative vor dem geruhsamen Feiertag an Allerheiligen zu bieten.

Die Welt mal in einem anderen Licht sehen und neue Eindrücke mitnehmen.

 

Wo geht es dieses Jahr hin? Lasst Euch überraschen! Auf jeden Fall gibt es eine bzw. zwei Rundtouren und wir kommen nach der Fahrt wieder ins Vereinsheim im Dahl zurück.

In diesem Jahr bieten wir 2 Strecken an!

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RSV Unna: Luca Harter fährt in die Deutsche Cross-Spitze

Radsport - Wie viele Talente haben in den vergangenen Jahren dieses Schild umgehängt bekommen, konnten dies aber nicht umsetzen?! Luca Harter dagegen zeigt gerade sehr deutlich, dass für ihn nun die Zeit gekommen ist, sich vom Talent zum deutschen Spitzenfahrer in der Cross-Szene zu werden. Bei sieben Auftritten gewann er zwei Rennen und wurde vier Mal Zweiter. Aktuell rangiert er damit auf dem zweiten Platz in der Gesamtwertung des Deutschland-Cups!

Bisheriger Höhepunkt war sein erster Sieg beim schweren Deutschland-Cup in Norderstedt. In der Nähe von Hamburg ging es ständig auf und ab und forderte so die Fahrer in besonderem Maße.


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RSV Unna: Jahresabschluss mit Kids-Tour

Radsport - Die letzten warmen Sonnenstrahlen nutze der Nachwuchs des RSV Unna zur offiziellen Abschlussfahrt. Unter Leitung von Tobi Müller trafen sich die Jüngsten im Rad-Team Stadtwerke Unna, um gemeinsam das erste erfolgreiche Rennjahr abzuschließen. Nach einer 45 Kilometer langen Trainingsrunde wurde der Abschluss mit einer Grillwurst gefeiert.

Mit Melissa Schmidt, Maxim Schmidt, Jonathan Müller und Colin Plich brachten es die Nachwuchsfahrer auf 21 Podiumsplatzierungen. Für die kommende Saison wird das Team weiter wachsen. „Wir werden im kommenden Jahr sicherlich mit 8 Kindern in der U11 und der U13 an den Start gehen können. Das ist einfach toll was hier entsteht und mit welcher Freude die Kinder bei der Sache sind. Wir müssen sie teilweise sogar in ihrem Drang ein wenig bremsen“, so Tobi Müller, der das Nachwuchsteam zusammen mit Michael Buschoff trainiert.

 

Justin Wolf krönt zum Bundesliga-Abschluss seine Saison

Das ist ja wohl die Krönung! Justin Wolf in der Mitte
Das ist ja wohl die Krönung! Justin Wolf in der Mitte

Radsport – So kann es gehen. „Ich habe eine gute Form und bin gespannt, was damit im letzten Rennen der Bundesligasaison so gehen wird“ - So kündigte Justin Wolf vor dem letzten Rennen der Saison an, dass er sich viel vorgenommen hatte.

Er ließ seinen Worten Taten folgen und gewann seinen ersten DM-Titel im Elitebereich!

Justin war bereits mit einer starken Form in die Saison eingestiegen und war immer wieder in der Spitze zu finden. Die Deutsche Meisterschaft im Einzelzeitfahren war dann das erste Highlight der Saison – Platz 6, nach 45 km nur sechs Sekunden hinter Nils Pollit vom Team Katusha-Alpecin. Dann kam der Knick bei der Deutschen Bahnmeisterschaft. Mit der drittbesten Zeit kam er ins Finale um Bronze. „Danach war bei mir die Luft raus, als der Bundestrainer mir vor dem Finale mitteilte, dass er lieber auf jüngere Fahrer setzen würde. Ich habe ans Aufhören gedacht und wirklich keine Lust mehr gehabt.“

 

Nach vielen Gesprächen fasste er aber gerade daraus Energie. Er raffte sich auf und so stellten sich in den letzten Wochen Siege am Fließband ein. Nun der Höhepunkt seiner Saison. Zum Abschluss der Bundesliga gewann er den Titel des Deutschen Hochschulmeisters. Auf dem schweren Rundkurs der Automobilteststrecke am Bilster Berg mit einem Anstieg bis zu 21% (Die Eule in Fröndenberg hat gerade mal 13% in der maximalen Steigung …) wurde von Beginn an ein hohes Tempo angeschlagen. Ich wollte eigentlich erst nur mitfahren und lange warten. Doch 40 Kilometer vor Schluss bin ich dann einmal vor Start und Ziel angetreten. Plötzlich hatte ich nur noch Jon Knolle und Simon Happel dabei. Jon ist dann die nächsten Runden richtig stark gefahren und hat einen unheimlichen Druck an den langen Anstiegen gemacht. Nach drei Runden drückte Wolf dann den langen Anstieg hoch, 400 Watt zeigte sein Computer dabei an. „Jon und Happel mussten dann plötzlich reissen lassen. Ich bin dann kontrolliert weiter gefahren, immerhin waren noch dreißig Kilometer zu fahren und ich musste damit rechnen, dass irgendwann dann doch von hinten eine Gruppe kommen würde.“

 

Hans Kuhn, der als Sprecher an der Strecke war, hielt den Verein auf dem Laufende. „1:05 min Vorsprung für Justin, das Profiteam Lotto-Kern-Haus reiht sich hinten mit 10 Mann ein und gibt Gas.“ Langsam, nur ganz langsam reduzierte sich der Vorsprung. Sieben Kilometer vor Schluss schloss dann Joshua Huppertz, EM-Teilenhmer und zweifacher Polizeieuropameister zur Spitze auf. In der letzten Runde gelang es dann auch noch Nationalfahrer Patrick Haller zu Wolf aufzuschließen. Gemeinsam gingen die drei dann auf die lange Zielgerade. „Ich hatte keine Körner mehr übrig. Die lange Alleinfahrt war schon extrem.“ Ein Dritter Platz war das Ergebnis einer tollen Energieleistung. Als Krönung erhielt Justin Wolf dann das Trikot des Deutschen Hochschulmeisters übergestreift.


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RSC Werne – Marcel Meinert schafft größten Erfolg in seiner Karriere

Fotorechte: Marcel Meinert
Fotorechte: Marcel Meinert

Werne - Marcel Meinert vom RSC Werne gewinnt nach 8 Läufen der MTB Marathon Trophy in seiner Altersklasse Senioren I die Gesamtwertung in der Kategorie Kurzstrecke.

Zack – so einfach ist das! Dabei musste er beim letzten Lauf am vergangenen Sonntag in Langenberg mit einigen Widrigkeiten klar kommen, die ihn fast noch den Sieg gekostet hätten.

Nach 28 km wurde er zunächst durch eine Reifenpanne und kurz darauf durch einen Kettendefekt im Rennen zurückgeworfen. Immerhin erkämpfte er sich bei diesem letzten Rennen noch den 9. Platz in seiner Altersklasse und konnte damit letztendlich punktemäßig den Gesamtsieg bei den Senioren I für sich verbuchen.

 

Da Marcel Meinert von 8 Rennen 7 beendet hat, konnte er mit nur einem Streichergebnis 6 Rennen und die entsprechenden Punkte mit in die Wertung nehmen. Bei 2 Siegen, die er im Laufe der Serie einfuhr, eine tolle Leistung, zu der auch wir vom Zippelmütz-Magazin ganz herzlich gratulieren.

 

Aber auch sein Sohn Tim fuhr am letzten Tag der Serie ein tolles Ergebnis ein und wurde im Kid`s Race Dritter.

 

Auf ihre Ergebnisse können die beiden wirklich stolz sein!

 

Internationaler Erfolg für Michel Heßmann

Michel Heßmann, deutscher Meister im Zeitfahren 2018, gewann bei der internationalen Rundfahrt Giro della Luigina die Nachwuchswertung!

Damit schloss der Fahrer des Rad-Team Stadtwerke Unna seine Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft erfolgreich ab.

Über fünf Etappen ging es für den internationalen Nachwuchs in Italien. Die dt. Nationalmannschaft nutzte die Rundfahrt, um noch einmal eine Auswahl für die möglichen WM-Teilnehmer ermitteln zu können.

Auf der ersten Etappe konnte sich eine fünfköpfige Spitzengruppe. Das deutsche Team verpasste es dabei, einen Fahrer darin zu platzieren. „Wir mussten da schon stark arbeiten, damit wir unsere Sprinter noch rechtzeitig heran bringen konnten. Das war unfassbar intensiv, und leider nicht erfolgreich. Wir blieben 22 Sekunden im Rückstand“, so das erste Fazit von Heßmann.

Auf der zweiten Etappe lief es dann schon besser. Das deutsche Team schaffte es, mit Marius Mayerhofer einen Fahrer auf dem Podium zu platzieren. „Hier waren wir sehr stark gefordert, am Ende hat es sich dann aber gelohnt.“

 

Die vierte Etappe wurde dann für Michel Heßmann vom RSV Unna zur Überraschung. „Ich musste wieder den ganzen Tag arbeiten. Der Bundestrainer hatte mir für die gesamte Rundfahrt aufgegeben, diese als Trainingslager zu nutzen. Als ich dann nach der Zielankunft zur Siegerehrung sollte, war ich verwundert. Es hat sich aber toll angefühlt, das Führungstrikot in der Nachwuchswertung vor der großen Kulisse überreicht zu bekommen.“

 

Am letzten Tag hätte ich gerne für dieses Trikot gekämpft. Allerdings ging es dann doch mehr darum, Jacob Geßner in der Gesamtwertung auf Platz drei zu halten. Mit diesem Ziel waren meine Hoffnungen dann gering, mein Trikot zu verteidigen.“ Am Ende kam Michel Heßmann ausgelaugt ins Ziel – und es hatte für Geßner, aber auch für ihn gereicht. Mit 14 Sekunden Vorsprung gewann Heßmann die Nachwuchswertung. 


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Justin Wolf gewinnt internationale Meisterschaft von Dortmund

Auf dem Bild: Schmitt,Wolf und Derksen vor dem Start
Auf dem Bild: Schmitt,Wolf und Derksen vor dem Start

Dortmund – Am Donnerstag haben wir ja von den erfolgreichen Westfalenmeisterschaften berichtet. Nur einen Tag nach eben diesen Westfalenmeisterschaften ging es für die Elitefahrer Wolf, Schmitt und Derksen in Dortmund Hombruch um den Titel der internationalen Meisterschaft von Dortmund.

Wolf ging hier sowohl im Derny wie auch im Straßenrennen als Titelverteidiger auf die Strecke!

Der enge Rundkurs am Rande der Hombrucher Innenstadt verlangt von den Fahrern stets Kraft und Technik. Bei hohen Geschwindigkeit gilt es die Kurven richtig zu treffen, um möglichst geringen Aufwand beim Antritt zu haben.

 

Das Rennen war von Beginn an von wechselnde Attacken aus dem Feld gekennzeichnet. Hier zeichnete sich insbesondere Luke Derksen aus, der sich rundenlang vor dem Feld herfuhr. Mit Profis, unter anderem aus den starken Profi-Teams Heizomat Rad-Net um Jan Tschernoster und Sparta Prag, wurde das Rennen zu einem Augenschmaus für die Zuschauer und Derksen wurde nach 5 Runden wieder eingeholt.

 

Wolf wartete in diesem als Kriterium ausgetragenen Rennen auf die erste Wertung. Danach trat er unwiderstehlich an. Nur zwei Fahrer konnten ihm folgen und den Rundengewinn realisieren. Als sie dies gerade erreicht hatten, lösten sich Schmitt und Derksen mit drei weiteren Fahrern. Auch ihnen gelang der Rundengewinn.

 

Zu diesem Zeitpunkt war Wolf klar, dass er durch Wertungsgewinne das Rennen nicht gewinnen konnte. Er trat noch einmal an und ließ alle Fahrer nahezu stehen. Ihm gelang als einziger Fahrer, wie schon am Vortag, ein doppelter Rundengewinn. Damit siegte er am Ende deutlich, während Derksen (7.) und Schmitt (8.) ebenfalls in die TopTen fuhren.

Die ersten 12 Fahrer qualifizierten sich für das abschließende Derny-Rennen. Justin Wolf, im vergangenen Jahr 4. Der Derny EM machte von Anfang an deutlich, dass er sich diesen Sieg nicht nehmen lassen wollte. Er gewann am Ende deutlich. Derksen und Schmitt fuhren, wie schon im Rennen zuvor, auf die Plätze 7 und 8.

Damit siegte Wolf deutlich bei den internationalen Meisterschaften von Dortmund. Ihm gelang es dabei als erstem Fahrer, diesen Titel drei Mal in Serie zu gewinnen.

 

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Zwei Mal WM-Gold für den RSV Unna

Dazu einmal Silber und einmal Bronze

Auf dem Bild: Jonathan Müller im Sprint (Foto: Werner Möller)
Auf dem Bild: Jonathan Müller im Sprint (Foto: Werner Möller)

Gütersloh – Einmal hin – alles drin! Bei den Westfalenmeisterschaften in Gütersloh holten die Fahrer des RSV Unna zwei Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille.

Bei den jüngsten Startern, den Fahrern der bis 10-Jährigen (U11), ging Jonathan Müller in das zweite Rennen seiner Karriere und fuhr hier zum zweiten Mal aufs Podest. „Die Jüngsten haben sich schon sehr beäugt. Daher wurde das Rennen über die sieben Kilometer nicht besonders schnell und es kam Spurt der Jüngsten“, so Trainer Tobi Müller nach dem Rennen. In der letzten Runde fuhren sie dann aber so schnell, dass sie ins Feld der U13 fuhren. „Der Sprecher hatte vorher angesagt, dass die U11 nicht ins Feld der U13 fahren darf. Daher hatte Jonathan Angst richtig Gas zu geben. Erst als Familie und Freunde in anfeuerten, zog er einen tollen Spurt an. Am Ende wurde es dann eine spannende Zentimeterentscheidung nach einem richtig tollen Sprint“, so Müller weiter. 

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Vier radeln durch das Ötztal

Der RSC Werne beim Ötztaler Radmarathon

Auf dem Bild: v.l. Peter Dercken, Peter Jücker, Jörg Porwoll, Sigurd Appel (Foto: Peter Dercken)
Auf dem Bild: v.l. Peter Dercken, Peter Jücker, Jörg Porwoll, Sigurd Appel (Foto: Peter Dercken)

Werne/Ötztal – Es war eine fantastische Reise … nein – nicht zum Mittelpunkt der Erde … eher in die andere Richtung! Es ging hoch hinaus – sehr hoch hinaus!

Am Sonntag, als wir noch vom StraßenFESTIVAL träumten, fiel in Sölden um 6:45 Uhr der Startschuß zum Ötztaler Radmarathon. 4112 Rennradfahrer setzten sich in Bewegung - darunter auch 4 Fahrer des RSC Werne:

Peter Dercken, Peter Jücker, Jörg Porwoll und Sigurd Appel.

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