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Am Solebad-Neubau geht’s bald hoch her

Werne – Es war wieder einmal der erste Freitag im Monat. Das bedeutet: „Bauzaungeflüster“! Der kaufmännische Leiter der Natur-Solebad Werne GmbH, Carsten Langstein kam mit flüstern allerdings nicht ganz so weit. Die Arbeiten auf der Baustelle gingen lustig weiter. Radlader, Baukran und Rüttelplatte … alles war im Einsatz. Es ist mittlerweile der kleine harte Kern von im Schnitt 10 – 12 Personen, die sich für den Fortschritt auf der Baustelle interessieren, und auch recht fachmännische Fragen stellen.

 

Die Baustelle an sich verändert sich täglich sichtbar. Obwohl eigentlich auch stündlich. So konnte man zu Beginn des Treffen am Freitag noch Rohre und Leitungen sehen, sowie Mauerwerk – aber das war im Laufe der Zeit auch schon „mal eben“ gedämmt und die Leitungen mit Sand zugeschüttet.

 

Wie gesagt – es es ging gut her, weshalb eine weitere Begehung der Baustelle zu gefährlich war.

 

Vor allem waren ja diesmal auch einige zukünftige Badegäste vor Ort. Die Kita „Auf dem Berg“ unternahm einen Ausflug zum Bad, und stieß etwas später zu der Flüstertruppe. Der Opa brachte seine beiden Enkel mit … Tja, so soll es sein, und so ist es erwünscht.

 

Die Kinder interessierten sich eher für den Kran oder den Radlader, als für bautechnische Details … aber mit der großen Wasser-Rutsche hatte Carsten Langstein die nächste Solebad-Generation im Sack! In Form einer Doppel-Acht, geht es dann durch eine 80 Meter lange und LED beleuchtete Rutsche. Damit nichts passiert, wird auch ein Sicherheitssystem eingebaut – das ist eigentlich nichts anderes, wie die Lichtschranke bei einer Bob-Bahn. (Wir werden zu gegebener Zeit noch ein mal gesondert wegen einer Zeittafel anfragen.)

 

Ein Glück für die Kinder, dass es noch bis 2019 mit der ersten Rutschpartie dauert, denn jetzt wären sie noch zu klein.

 


 

 

Auch wenn der Neubau noch weit von der Halbzeit entfernt ist, so kann man z.B. schon sehr gut erkennen, wo die Sole-Becken hinkommen. „Wir sind auf Kurs“, sagte Langstein zuversichtlich. Das gilt mehr oder weniger auch für die finanzielle Richtung, wie er verlauten ließ: „Abgerechnet wird zum Schluss!“

 

Statt den Kosten geht dafür demnächst der Bau in die Höhe. In den nächsten drei Wochen kommen die „Kellerdecken“ drauf, und dann geht es sichtbar in die Höhe. Im Herbst soll der Ausbau dann in trockenen Tüchern sein.

 

So geht es mittlerweile auch um die Frage der Ausstattung der Solebecken. Es soll ja niemand ausrutschen, wo andere Bäder scheinbar ihre liebe Mühe mit zu glatten Fliesen haben. Damit die Rutschsicherheit gegeben ist, werde vor dem Einbau das gelieferte Material geprüft. Sind die Qualitätsanforderungen nicht gegeben, werden die Fliesen nicht genommen – fertig aus!

 


 

Nicht genommen ist bis jetzt die Hürde der Sauna-Anlage, denn einen Investor dafür gibt es noch nicht. Es ist zwar noch etwas Zeit, aber wenn das alte Hallenbad abgerissen wird, verschwindet auch die Sauna. Damit das alles wieder neu entsteht, müssten so 2 – 2,5 Millionen €uro in die Hand genommen werden. Das wäre umgerechnet der kleine Zeh von PSG-Neuzugang Neymar …

 


 

Dass auf der Baustelle alles relativ reibungslos läuft, ist offensichtlich dem ausgesprochen gutem „Betriebs-Klima“ geschuldet. Wer öfter mal auf die Webcam guckt, wird deutlich merken, wie da alles Hand in Hand läuft!

 

 

 

Und wer das jetzt nicht so ganz glaubt, der schaut beim nächsten Bauzaungeflüster einfach mal selbst vorbei.


 

Solange könnt ihr euch dieses Video anschauen, und euch freuen, dass ihr 2019 da planschen könnt.