Luca Harter gewinnt Bergmeisterschaft in Niedersachsen

Radsport - Es war der erste Sieg von Luca Harter in diesem Jahr, und das dann gleich bei den offenen Bergmeisterschaften von Niedersachsen in Osnabrück! Der 2,2 Kilometer lange Rundkurs ließ keine Erholung zu. Direkt hinter dem Start ging es mit 8% bergab. Nach 1200m kam dann eine Spitzkehre und es ging mit einem maximalen Anstieg von 12% zum Ziel.

 

Es war von Beginn an ein schnelles Rennen. Immer wieder erhöhten die Spitzenfahrer das Tempo, wenn es den Berg hinauf ging. So fielen Runde für Runde immer mehr Fahrer aus dem Peloton. Am Ende waren sie dann noch zu dritt“, so ein stolzer Vater und Trainer Sven Harter.

 

Ich habe am Anfang erst einmal gesehen, was die anderen machen. Ich wusste nicht so recht wo ich stehe, da wir kurz zuvor erst aus dem Urlaub zurückgekommen waren. Als dann keiner am letzten Anstieg antrat, habe ich den Sprint eröffnet und konnte ihn zum Glück erfolgreich durchziehen“, so ein zufriedener Luca Harter.

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„Nur“ die Holzmedaille für Franzi

Radsport - Im vergangenen Jahr wurde Franziska Koch vom RSV Unna schon 6. der MTB-EM. In diesem Jahr ordnete sie alles einem Ziel unter – einer Medaille bei den Europameisterschaften in Österreich. Am Ende blickt sie nach vollem Einsatz auf zwei Holzmedaillen.

 

Kurz vor dem Start der EM erhielt sie die Nachricht, dass sie in diesem Jahr wieder im Team-Wettbewerb für das Team Deutschland starten durfte. Zu diesem Zeitpunkt war sie noch happy. Schnell ging es los im Team-Wettbewerb. Der matschige und aufgeweichte Boden war schwer und rutschig. Dennoch lag das deutsche Team nach den ersten beiden Fahrern an der Spitze des Feldes. Franzi Koch übernahm als vierte dann von der deutschen U23 Meisterin Ronja Eibel. Diese war auf dem Kurs zwei Mal gestürzt. Franzi fuhr konzentriert und schien verlorenen Boden wieder gut zu machen. Der Boden machte es schwer, so schwer, dass sie bei manchen Anstiegen das Rad verlassen und schieben musste. „Es war hart, dennoch habe ich alles gegeben. Durch das Laufen setzte sich dann aber Dreck in die Pedale und ich kam schlecht hinein.“ Dennoch ließ sie sich nicht beirren. Dann wurde sie plötzlich langsamer. Sie „schob“ ihr Rad um die Kurven und verlor immer mehr an Zeit auf die Konkurrenz. „ Ich habe Luft verloren und hatte keinen Gripp mehr.“ Ein Bar Luft weniger ist im Straßenrennen unproblematisch. Anders im MTB und Cross, wo es im Gelände um 10tel Bar geht. Sie machen den Unterschied.

 

Ich bin so rumgeeiert. Es tut mir so leid. Die anderen sind so gut gefahren und hatten eine Medaille verdient“, so Franzi unmittelbar nach dem Rennen. Das Team war da längst bei ihr und tröstete sie. Am Ende waren es 33 Sekunden, die zur Bronzemedaille fehlten.

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