Justin Wolf krönt zum Bundesliga-Abschluss seine Saison

Das ist ja wohl die Krönung! Justin Wolf in der Mitte
Das ist ja wohl die Krönung! Justin Wolf in der Mitte

Radsport – So kann es gehen. „Ich habe eine gute Form und bin gespannt, was damit im letzten Rennen der Bundesligasaison so gehen wird“ - So kündigte Justin Wolf vor dem letzten Rennen der Saison an, dass er sich viel vorgenommen hatte.

Er ließ seinen Worten Taten folgen und gewann seinen ersten DM-Titel im Elitebereich!

Justin war bereits mit einer starken Form in die Saison eingestiegen und war immer wieder in der Spitze zu finden. Die Deutsche Meisterschaft im Einzelzeitfahren war dann das erste Highlight der Saison – Platz 6, nach 45 km nur sechs Sekunden hinter Nils Pollit vom Team Katusha-Alpecin. Dann kam der Knick bei der Deutschen Bahnmeisterschaft. Mit der drittbesten Zeit kam er ins Finale um Bronze. „Danach war bei mir die Luft raus, als der Bundestrainer mir vor dem Finale mitteilte, dass er lieber auf jüngere Fahrer setzen würde. Ich habe ans Aufhören gedacht und wirklich keine Lust mehr gehabt.“

 

Nach vielen Gesprächen fasste er aber gerade daraus Energie. Er raffte sich auf und so stellten sich in den letzten Wochen Siege am Fließband ein. Nun der Höhepunkt seiner Saison. Zum Abschluss der Bundesliga gewann er den Titel des Deutschen Hochschulmeisters. Auf dem schweren Rundkurs der Automobilteststrecke am Bilster Berg mit einem Anstieg bis zu 21% (Die Eule in Fröndenberg hat gerade mal 13% in der maximalen Steigung …) wurde von Beginn an ein hohes Tempo angeschlagen. Ich wollte eigentlich erst nur mitfahren und lange warten. Doch 40 Kilometer vor Schluss bin ich dann einmal vor Start und Ziel angetreten. Plötzlich hatte ich nur noch Jon Knolle und Simon Happel dabei. Jon ist dann die nächsten Runden richtig stark gefahren und hat einen unheimlichen Druck an den langen Anstiegen gemacht. Nach drei Runden drückte Wolf dann den langen Anstieg hoch, 400 Watt zeigte sein Computer dabei an. „Jon und Happel mussten dann plötzlich reissen lassen. Ich bin dann kontrolliert weiter gefahren, immerhin waren noch dreißig Kilometer zu fahren und ich musste damit rechnen, dass irgendwann dann doch von hinten eine Gruppe kommen würde.“

 

Hans Kuhn, der als Sprecher an der Strecke war, hielt den Verein auf dem Laufende. „1:05 min Vorsprung für Justin, das Profiteam Lotto-Kern-Haus reiht sich hinten mit 10 Mann ein und gibt Gas.“ Langsam, nur ganz langsam reduzierte sich der Vorsprung. Sieben Kilometer vor Schluss schloss dann Joshua Huppertz, EM-Teilenhmer und zweifacher Polizeieuropameister zur Spitze auf. In der letzten Runde gelang es dann auch noch Nationalfahrer Patrick Haller zu Wolf aufzuschließen. Gemeinsam gingen die drei dann auf die lange Zielgerade. „Ich hatte keine Körner mehr übrig. Die lange Alleinfahrt war schon extrem.“ Ein Dritter Platz war das Ergebnis einer tollen Energieleistung. Als Krönung erhielt Justin Wolf dann das Trikot des Deutschen Hochschulmeisters übergestreift.

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RSC Werne – Marcel Meinert schafft größten Erfolg in seiner Karriere

Fotorechte: Marcel Meinert
Fotorechte: Marcel Meinert

Werne - Marcel Meinert vom RSC Werne gewinnt nach 8 Läufen der MTB Marathon Trophy in seiner Altersklasse Senioren I die Gesamtwertung in der Kategorie Kurzstrecke.

Zack – so einfach ist das! Dabei musste er beim letzten Lauf am vergangenen Sonntag in Langenberg mit einigen Widrigkeiten klar kommen, die ihn fast noch den Sieg gekostet hätten.

Nach 28 km wurde er zunächst durch eine Reifenpanne und kurz darauf durch einen Kettendefekt im Rennen zurückgeworfen. Immerhin erkämpfte er sich bei diesem letzten Rennen noch den 9. Platz in seiner Altersklasse und konnte damit letztendlich punktemäßig den Gesamtsieg bei den Senioren I für sich verbuchen.

 

Da Marcel Meinert von 8 Rennen 7 beendet hat, konnte er mit nur einem Streichergebnis 6 Rennen und die entsprechenden Punkte mit in die Wertung nehmen. Bei 2 Siegen, die er im Laufe der Serie einfuhr, eine tolle Leistung, zu der auch wir vom Zippelmütz-Magazin ganz herzlich gratulieren.

 

Aber auch sein Sohn Tim fuhr am letzten Tag der Serie ein tolles Ergebnis ein und wurde im Kid`s Race Dritter.

 

Auf ihre Ergebnisse können die beiden wirklich stolz sein!

 

Internationaler Erfolg für Michel Heßmann

Michel Heßmann, deutscher Meister im Zeitfahren 2018, gewann bei der internationalen Rundfahrt Giro della Luigina die Nachwuchswertung!

Damit schloss der Fahrer des Rad-Team Stadtwerke Unna seine Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft erfolgreich ab.

Über fünf Etappen ging es für den internationalen Nachwuchs in Italien. Die dt. Nationalmannschaft nutzte die Rundfahrt, um noch einmal eine Auswahl für die möglichen WM-Teilnehmer ermitteln zu können.

Auf der ersten Etappe konnte sich eine fünfköpfige Spitzengruppe. Das deutsche Team verpasste es dabei, einen Fahrer darin zu platzieren. „Wir mussten da schon stark arbeiten, damit wir unsere Sprinter noch rechtzeitig heran bringen konnten. Das war unfassbar intensiv, und leider nicht erfolgreich. Wir blieben 22 Sekunden im Rückstand“, so das erste Fazit von Heßmann.

Auf der zweiten Etappe lief es dann schon besser. Das deutsche Team schaffte es, mit Marius Mayerhofer einen Fahrer auf dem Podium zu platzieren. „Hier waren wir sehr stark gefordert, am Ende hat es sich dann aber gelohnt.“

 

Die vierte Etappe wurde dann für Michel Heßmann vom RSV Unna zur Überraschung. „Ich musste wieder den ganzen Tag arbeiten. Der Bundestrainer hatte mir für die gesamte Rundfahrt aufgegeben, diese als Trainingslager zu nutzen. Als ich dann nach der Zielankunft zur Siegerehrung sollte, war ich verwundert. Es hat sich aber toll angefühlt, das Führungstrikot in der Nachwuchswertung vor der großen Kulisse überreicht zu bekommen.“

 

Am letzten Tag hätte ich gerne für dieses Trikot gekämpft. Allerdings ging es dann doch mehr darum, Jacob Geßner in der Gesamtwertung auf Platz drei zu halten. Mit diesem Ziel waren meine Hoffnungen dann gering, mein Trikot zu verteidigen.“ Am Ende kam Michel Heßmann ausgelaugt ins Ziel – und es hatte für Geßner, aber auch für ihn gereicht. Mit 14 Sekunden Vorsprung gewann Heßmann die Nachwuchswertung. 

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Justin Wolf gewinnt internationale Meisterschaft von Dortmund

Auf dem Bild: Schmitt,Wolf und Derksen vor dem Start
Auf dem Bild: Schmitt,Wolf und Derksen vor dem Start

Dortmund – Am Donnerstag haben wir ja von den erfolgreichen Westfalenmeisterschaften berichtet. Nur einen Tag nach eben diesen Westfalenmeisterschaften ging es für die Elitefahrer Wolf, Schmitt und Derksen in Dortmund Hombruch um den Titel der internationalen Meisterschaft von Dortmund.

Wolf ging hier sowohl im Derny wie auch im Straßenrennen als Titelverteidiger auf die Strecke!

Der enge Rundkurs am Rande der Hombrucher Innenstadt verlangt von den Fahrern stets Kraft und Technik. Bei hohen Geschwindigkeit gilt es die Kurven richtig zu treffen, um möglichst geringen Aufwand beim Antritt zu haben.

 

Das Rennen war von Beginn an von wechselnde Attacken aus dem Feld gekennzeichnet. Hier zeichnete sich insbesondere Luke Derksen aus, der sich rundenlang vor dem Feld herfuhr. Mit Profis, unter anderem aus den starken Profi-Teams Heizomat Rad-Net um Jan Tschernoster und Sparta Prag, wurde das Rennen zu einem Augenschmaus für die Zuschauer und Derksen wurde nach 5 Runden wieder eingeholt.

 

Wolf wartete in diesem als Kriterium ausgetragenen Rennen auf die erste Wertung. Danach trat er unwiderstehlich an. Nur zwei Fahrer konnten ihm folgen und den Rundengewinn realisieren. Als sie dies gerade erreicht hatten, lösten sich Schmitt und Derksen mit drei weiteren Fahrern. Auch ihnen gelang der Rundengewinn.

 

Zu diesem Zeitpunkt war Wolf klar, dass er durch Wertungsgewinne das Rennen nicht gewinnen konnte. Er trat noch einmal an und ließ alle Fahrer nahezu stehen. Ihm gelang als einziger Fahrer, wie schon am Vortag, ein doppelter Rundengewinn. Damit siegte er am Ende deutlich, während Derksen (7.) und Schmitt (8.) ebenfalls in die TopTen fuhren.

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Zwei Mal WM-Gold für den RSV Unna

Dazu einmal Silber und einmal Bronze

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