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Von der Wahnmache auf Mahnwachen

Wildtiere im Zirkus

Werne/Bielefeld/Hamm – Wie bereits berichtet, war das Zippelmütz-Magazin am vergangenen Montag beim Zirkus Charles Knie. Dort herrschte im „Office“ dezente Aufregung. Doch was war passiert? In Gießen, wo der Zirkus vom 03. bis zum 05. Juli gastiert, wurden Plakate zerstört und überklebt. Vandalismus ist ja eh so ein gesellschaftliches Problem^^ Aber hier war auch ziemlich schnell klar, aus welcher Richtung der Wind weht … Der Pressesprecher vom Zirkus Charles Knie, Patrick Adolph, konnte sich natürlich denken, dass diese mutwillige Zerstörung irgendetwas mit Tierrechtlern zu tun hat. Anzeige raus, Plakat neu aufhängen – läuft^^ Alles völlig unnötig!


Mal unter uns: Kein Zirkus würde Aufkleber auf den Plakaten anbringen, wo dann drauf steht: „Abgesagt wegen Tierquälerei“ … Wie dämlich wär das denn? (Fotos: Zirkus Charles Knie)


Aber um was geht es denn in diesem Konflikt überhaupt?

 

Die Tierrechtsorganisation P€TA appelliert immer wieder an die Kommunalpolitiker, die Zirkus-Unternehmen mit Wildtieren auf kommunalen Flächen nicht mehr zuzulassen – da ja dort Tiere gequält werden …

 

So geht es z.B. um Elefanten, die unter Verhaltensstörungen leiden sollen. P€TA übt ja allgemein scharfe Kritik am Zirkus mit Tieren. Viel zu kleine Unterbringung der Tiere, der ganze Reisestress, und dann natürlich die Tierquälerei. „Das Leiden der Tiere im Zirkus muss endlich ein Ende haben“, heißt es bei P€TA – und belegt das dann mit Beweisfotos wie diesen hier:


 

Beliebt sind auch diverse Beweis-Videos, die Verhaltensstörungen und Tierquälereien zeigen ….. äh sollen. Die Fotos sind übrigens von uns selbst, und ihr findet sie später auch „ungeschnitten“ in diesem Artikel wieder!


Um dem Zirkus entgegenzutreten, werden von diversen „Tierschutz-Organisationen“ immer wieder Mahnwachen organisiert. Kann man machen – das ist schließlich ein freies Land … Aber wenn Eigentum beschädigt wird, und sogar Tiere „befreit“ werden, hört der Spaß auf!

 

Bei den Veranstaltungshinweisen gibt es meist so eine Art Anleitung. Da steht z.B. dass Gewalt, Megaphone usw. nicht O.K. sind …. Nicht OK^^ Lassen wir das mal so stehen. Gern genommen wird auch der Zusatz, dass doch bitte auf alles verzichtet werden soll, was tierischen Ursprungs ist. Gegessen wird dann später im Schnellrestaurant (ja ja … Salat … Wer kennt ihn nicht, den beliebten Salat-Burger oder die Dönertasche aus eigenem Anbau^^).

Immerhin gibt es zu den Mahnwachen auch immer wieder mal den Hinweis, dass menschenfeindliches, rassistisches, nationalsozialistisches, sexistisches & homophobes Gedankengut zu unterlassen sind. So wird es zumindest in den Einladungen umschrieben.

 

Jetzt stellt sich mir aber die Frage: Wenn Zirkusmitarbeiter, wie auch Besucher, beschimpft und bespuckt werden … ist das nicht menschenfeindlich? Plakate zerstören, Zäune gewaltsam öffnen … ist das keine Gewalt? Wenn Megaphone nicht gestattet sind, warum blubbert man seinen selbstkopierten Text dann durchs Megaphon? Oder noch besser, man jagt die FakeNews durch ne pralle Anlage, wie man es gerne in größeren Städten macht.

 

Die Beschimpfungen nehmen oftmals ein Niveau an, wo man davon ausgehen darf, dass so mancher Tierrechtsler wohl mehrfach vom Wickeltisch geflogen ist, um dann so einige Male vor die Wand zu rennen!

Von „Schlampe“, „Mörder“ und „Tierquäler“ ist da die Rede. Kinder werden gefragt, ob sie es gut finden, wenn der Papa Tierquälerei zulässt … Also ich nenne so etwas ja Suggestion – denn genau das ist es!


Ober Zippelmütz - Thorsten Drees
Ober Zippelmütz - Thorsten Drees

Wir vom Zippelmütz-Magazin haben uns ja die rollenden Zoos vom Circus Krone und dem Zirkus Charles Knie angesehen. Zippelmütz hat bei der Gelegenheit mal die Mahnwachen ein wenig verhohnepiepelt, und spontan eine „Wahnmache“ unter dem Motto: „Stoppt Bierversuche“ abgehalten. Aber Spaß beiseite …

Wir lassen das Modewort „artgerecht“ mal komplett weg, denn da würden sich die Tierrechtsler nur selbst ins Fleisch schneiden, wenn man es ganz genau nimmt.

Oder habt ihr schon mal einen artgerechten Tierrechtsler gesehen?

 

Wieso ist hier eigentlich immer die Rede von Tierrechtsler, und nicht Tierrechtler?

Ganz einfach: Die Methoden, womit Tierrechts-Aktivisten um die Ecke kommen, ist mit der Propaganda der 1930er Jahren durchaus vergleichbar.

Auf Facebook tobt ein echter Krieg in den Kommentarspalten. Neben den „Copy&Paste-Beiträgen“ von P€TA kommen immer wieder üble Beschimpfungen in Richtung der Zirkus-Unternehmen und deren Besucher.

Wenn man da den Begriff „Tier“ mit „Mensch“ ersetzt, und aus dem „Zirkus“ ein „Deutschland“ macht … Unter uns: DA WIRD EINEM SCHLECHT!!!

Aber macht das mal – Wir können ja schreiben, was wir wollen – aber dann heißt es: „Lügenpresse“ … oder „Presse halt die Fresse“ … Und so seht ihr dann selbst, was da los ist! 


Und da kann so mancher Bistrophilosoph den Zirkusleuten auch ne Frikadelle an den Kopp labern – es wird einfach nicht besser!

Im Gegenteil – Wer sich die Tiere beim Zirkus ansieht, kann keine Tierquälerei erkennen. Was nicht da ist, kann man eben auch nicht sehen.

Klar gibt es schwarze Schafe unter den Zirkussen, aber da gehen die (wahren) Tierschützer vom Zirkus ja selbst gegen an.

Die Tiere werden bestens versorgt, und haben ihre eigenen Gebiete. Die Tierzelte gibt es meist in doppelter Ausführung, und die Reisestrecken werden möglichst kurz gehalten. Die Darbietungen der Tiere entsprechen dem natürlichen Verhalten, und werden nicht als Kunststücke in quälender Art und Weise gedrillt.

Immer wieder kommt das Argument vom Tiger, der durch brennende Reifen springt usw. Das hat es gegeben – das ist wahr … das ist hier in Deutschland jedoch schon eine Weile her, wird von den Tierrechtslern aber immer wieder gern als aktuelle Realität verkauft. Beliebt sind auch die Videos mit Elefanten, die seltsames Verhalten an den Tag legen. Das Verhalten ist in der Tat etwas seltsam – erst recht, wenn ein Zirkusmitarbeiter im Hintergrund immer wieder vor- und rückwärts geht^^ Liebe P€TA … Der Herr Zippelmütz bastelt ja auch gern Videos zusammen … ABER DER KANN DAS AUCH!

Ganz kurios ist es auch, wenn man nach EIGENEN BEWEISEN der Aktivisten fragt. Also keine monetarisierten P€TA-Videos – sondern ganz eigene – objektiv gefilmte Videos, oder auch Fotos.

Man bekommt nie eine Antwort! Das muss ja einen Grund haben …

 

Dagegen gibt es aber fundierte wissenschaftliche Belege, dass es den Tieren im Zirkus gut geht.

Hier hätten wir hier z.B. mal eine Studie vom wissenschaftlichen Dienst des Bundestages zum Thema „Wildtiere im Zirkus“.

Oder schaut euch die Homepage des Zoologen Thomas Althaus an.

Auch zu empfehlen: Die Seite vom Aktionsbündnis „Tiere gehören zum Circus“ 

 

Genau aus dem Grund fordern wir die Aberkennung der Gemeinnützigkeit von Tierrechtsorganisationen bei kriminellen Handlungen!


Bitte informiert euch! So manche Tierschutz-Organisation ist nicht so toll, wie sie tut. Um Tierschutz geht es meist gar nicht! Es geht wieder einmal nur ums Geld! Es werden Tiere geschlachtet, die aus dem Zoo und Zirkus „befreit“ werden. Manche Tiere werden wieder zurück gebracht, weil man sich nicht um sie kümmern kann und will. In der Tat – das kann man sich nicht ausdenken!

 

Wenn ihr Tiere schützen wollt, tut das – aber nicht im Schatten dieser militanten Ideologie. Wenn alle Haustiere ein solches Leben hätten, wie die Tiere im Zirkus, dann wäre die Tier-Welt schon mal um Einiges besser! Stattdessen gibt es viel zu viele Haustiere, die wirklich gequält werden – aber da gehen diese Organisationen nicht dran … Na ja – gibt ja dafür auch kein Geld^^

 

Jetzt gab es aber genug zippelmützig aufs Maul – lassen wir nun die Bilder sprechen: