Rosenmontagszug: Werne dreht durch!

Werne – In Kölle sagt man: „Dr Zooch kütt“ - hier in Werne feiert man:“jetzt geht´s lohoos!“ Wie, und wo auch immer – es gilt stets die alte Regel: Kein Zug, ohne Verspätung. Vorher hatte der Wettergott auch noch einige Überraschungen parat. Morgens ließ er z.B. ein paar Schneeflöcken über Werne rieseln … und auch noch kurz vor dem Startschuss des Rosenmontagszuges. Aber dann lukte immer wieder die Sonne hervor, die sich dann immer mehr und mehr durchsetzte - und mit ein wenig Verspätung konnte es dann endlich los gehen.

Tausende Närrinnen und Narren säumten bereits schunkelnd den Weg, und dann schickte Zug-Organisator Hardy Hartung 26 Wagen und Fuß-Gruppen auf die närrische Rundreise. Unter kräftigen Helau-Rufen und ordentlichen Mengen an Kamelle, Popcorn und etlichen andern schönen Dingen feierten die Narren in Werne den Karneval, wie es sein sollte*....


 

Was nicht im Bild ist, findet sich ja vielleicht im Video …

 

 

*Sollte … Wir berichten ja gern über die schönen Dinge – wie eben diesem Rosenmontagszug – Aber diesmal müssen wir auch die Schattenseiten Abseits des Zuges erwähnen. Bereits gegen 16 Uhr wurden viele Betrunkene gesichtet und einige mussten gar schon medizinisch versorgt werden.

 

Das Bühnenprogramm auf dem Marktplatz wurde am Abend vorzeitig wegen einer Schlägerei beendet. Viel zu tun hatten auch die „Wildpinkler“ … zumindest gaben sie an vielen Orten so ziemlich alles, um die Regeln des guten Geschmacks zu brechen. Aber mehr dazu in meiner Kolumne …