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Eine erfolgreiche Bilanz der ersten 100 Tage Solebad Werne

Werne – Seit dem vergangenen Montag kann man auf die ersten 100 Tage nach der Eröffnung, bzw. dem ersten Badetag des Solebades in Werne zurückblicken.

 

Schon mal vorweg – Vom 14. April bis zum 21. Juli besuchten exakt 74.068 Badegäste das Solebad. Man schrappte also durchaus an der 75.000er Marke, was schon mal ein gutes Brett ist! Das freute auch Geschäftsführer Frank Gründken: „Damit sind wir absolut zufrieden - Das übertrifft sogar ein Stück weit unsere Erwartungen“!

Davon besuchten gut 85% den Sole-Bereich. Allerdings nicht wie vorher vermutet überwiegend Senioren, sonder auch ganze Familien und somit eben auch eine wesentlich jüngere Zielgruppe. Da kommt aber sicher noch Bewegung in die Sache, denn seit Beginn der Sommerferien steht ja erst das komplette Areal zur Verfügung. Und die Sommerferien dürfte sich auch auf die Aufteilung zwischen Erwachsenen und Kindern, bzw. Jugendlichen auswirken. Da steht es zur Zeit 75% zu 25% für die Erwachsenen. Aber mit der Ferienkarte für 25 €uro ist da sicher noch mehr drin ;)

 

Ein weiterer positiver Aspekt ist die Gastronomie. Da ist mit Strobels im Solebad ein echter Coup gelungen. „Die Gastronomie ist zu einem Anlaufpunkt in Werne geworden – nicht nur für Badegäste“, teilte Gründken freudig mit, der den Außenbereich bei Strobels auch selbst schon in den Abendstunden getestet hat.

 

Nun konnte man in den ersten 100 Tagen ja gewisse Erfahrungen machen. Nicht selten hört man von der Begeisterung, dass alles in dem neuen Solebad aus einem Guss sei, und dass für jeden etwas dabei ist.

Aber selbstverständlich gab, und gibt es auch hier ein paar Kinderkrankheiten, denen man noch auf den Grund gehen muss.

So gab es z.B. bisher an zwei Badetagen einen kurzen Einlass-Stop. Das war allerdings vor der Eröffnung des Außenbereichs, inklusive Liegewiese. Da haben nun gut 3000 Badegäste gleichzeitig Platz. Bisher war bei knapp 750 Besucher Ende im Gelände. Thema also durch.

 

Weitere Haken konnte man hinter die Entwässerung des Wasserrutschenturms, einer verbesserten Ausschilderung der Umkleiden, zusätzliche Haken für Jacken oder auch einem Handlauf in der Textilsauna.

Der Kaufmännischer Leiter des Solebades, Carsten Langstein freut sich stets auf konstruktive Kritik: „Nicht jede Kritik ist direkt umsetzbar, aber wir reagieren so schnell wie möglich.“ Ihr könnt die Mitarbeiter dort also ruhig ansprechen, denn „Wir sind immer noch in der Nacheröffnungsphase. Jedem von uns war klar, dass nicht alles sofort rund laufen kann“, fügte Frank Gründken hinzu.

Ein kleiner Punkt in der Kummerliste ist das Drehkreuz-Nadelöhr zwischen Bad und Sole. Da wurde nicht richtig geplant, wie Frank Gründken sich auch selbst eingestehen musste, aber man ist dabei, das Problem schnellstens zu lösen.

Nach den Sommerferien oder während Sim-Jü wird an dieser Stelle ein Doppel-Drehkreuz eingesetzt – und zwischen Sole und Sportbecken kommt dann auch direkt ein großes Drehkreuz rein. Und dann kann man da auch einen weiteren Haken setzen.

 

Für das Zippelmütz-Magazin ist Barrierefreiheit momentan von großer Interesse – denn da hakt es in Werne dann leider doch an vielen Stellen. Aber da konnte Frank Gründken uns beruhigen: „Wir leben Barrierefreiheit im gesamten Bad. Hier gibt es von Vorne bis Hinten keine einzige Stufe.“ Tatsache! Sogar einen Fahrstuhl in die Verwaltung gibt es!

Es geht aber eher um die Badegäste, die entweder körperlich nicht ganz so leicht durchs Leben kommen, oder halt auch Familien, die mit dem Kinderwagen unterwegs sind. „Ich käme zur Not also auch mit dem Zippelmütz-Mobil bis in die letzte Ecke,“so Chefredakteur Thorsten Drees. Aber wir kommen zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal darauf zurück.

 

Wir können uns jetzt schon mal auf eine erste Jahresbilanz freuen. Denn neben der Kompletteröffnung wird z.B. das Kursprogramm noch weiter ausgebaut, wobei das jetzt auch schon einiges zu bieten hat.

Zudem kommen auch die Veranstaltungspunkte, wie z.B. dem Tatort Solebad, oder der Nacht der Sinne, worüber wir im Laufe des Tages noch ganz besonders drauf hinweisen werden.

Also alles in Allem kann man auf einen gelungenen Start zurückblicken. Kleine Pannen hier und da … ok – die gibt es nun mal. Aber es gibt wohl nichts, was gar nicht lösbar wäre.