
Werne/Stockholm - Es klingt nach dem ultimativen Traum für jeden Gamer – vom digitalen Gold direkt auf das eigene Konto. Normalerweise würde man so einen Artikel in einem Tech-Blog oder irgend einem Crowfunding-Forum finden. Gefunden hab ich das Gerät und den Erfinder in einer Facebook-Gruppe eines sogenannten In-Games. Einem Spiel, das man gratis spielen kann, aber natürlich Geld ausgeben kann, um schneller voranzukommen. Es ist ein Aufbauspiel, wo man eine Stadt auf- und ausbaut.
Man kennt es: Da hat man hunderte Stunden investiert, das Inventar platzt vor epischen Items und die In-Game-Bankverbindung zeigt Zahlen, die im echten Leben für eine Luxusvilla reichen würden. Doch am Ende des Tages bleibt das echte Portemonnaie leer. Ist halt so.
Das hat auch einen jungen Studenten aus Stockholm gestört. Bei Studenten ist ja meistens Schmalhans der Küchenmeister^^
Viktor Hendrik Sjöberg ist Student im KTH Royal Institute of Technology in Stockholm. Und genau dieser hat während seines Studiums an etwas gefeilt, was unglaublich klingt!
Sjöberg nennt das Gerät „LootSync G1“. Es ermöglicht die Umwandlung von der In-Game-Währung in einen echten €uro-Betrag.
Der LootSync G1 schließt die Lücke zwischen Highscore und Kontostand
Und so funktioniert es:
Der LootSync G1 ist die erste hardwarebasierte Bridge, die Gaming-Assets in Echtzeit-Währung umwandelt. Dank des proprietären Quantum-Exchange-Protokolls kommuniziert der G1 direkt mit den Server-Datenbanken deiner Lieblingsspiele.
Plug & Play: Man verbindet den G1 via USB-C mit der Konsole oder dem PC.
Synchronisation: Die integrierte KI analysiert die In-Game-Währung und berechnet den aktuellen Marktwert basierend auf dem LootSync-Index.
Transfer: Per Knopfdruck (biometrisch gesichert) wird der Betrag über die verschlüsselte API direkt als SEPA-Echtzeitüberweisung auf dein Bankkonto transferiert.
Unter uns … Ich bin ein Technik-Dulli! Wie das genau funktioniert … da hab ich keinen Plan von. Was Viktor mir da erklärt hat, ist mir ein paar Etagen zu hoch.
Das Gerät ist aktuell auch an seine Grenzen gestoßen … denn es funktioniert momentan nur bei diesem einen Aufbauspiel.
Es gilt auch zu beachten:
Der LootSync G1 agiert in einer rechtlichen Grauzone! Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Sjöberg übernimmt keine Haftung für Account-Sperren durch Publisher, die den Wert ihrer eigenen digitalen Währungen noch nicht erkannt haben.
Außerdem handelt es sich bei diesem Gerät auch nur um einen Aprilscherz …
