Weihnachten ist eines der wichtigsten und am weitesten verbreiteten Feste, das die Familien in Deutschland feiern. Wie weit nun die religiöse Schiene gefahren wird, ist da erst mal egal. Denn sind wir mal ehrlich – in der Regel geht es doch bei Weihnachten zuerst um das Essen und die Geschenke – jetzt mal grob über den Daumen gepeilt. Es ist eben ein Fest der Familie.
Die Weihnachtsfeiertage beginnen oft mit Heiligabend. Dabei ist der 24. Dezember gar kein gesetzlicher Feiertag! Es ist eher so eine „Kulanz-Geschichte“. Halben Tag arbeiten – und gut ist. Für viele Menschen ist das dann ja auch der letzte Tag der Rettung^^ Aber mehr dazu bei dem Begriff „Heiligabend“.
Erst dann kommen die richtigen Feiertage. Der 25. Dezember (Erster Weihnachtsfeiertag) und der 26. Dezember (Zweiter Weihnachtsfeiertag) gesetzliche Feiertage und somit arbeitsfrei … Hausfrauen und -Männer erzählen euch da aber was anderes – aber ich schweife ab^^
Fragt doch mal im Freundeskreis, was an den beiden Weihnachtstagen jetzt so wichtig ist. Die Antworten sind dann meist Essen und Besuche bei Familie und Freunde.
Der 25. Dezember ist der zentrale Tag, an dem die Geburt Jesu Christi gefeiert wird. Der 26. Dezember wird als Stephanstag bezeichnet und ist ebenfalls ein wichtiger Festtag.
„Ja aber die Ente bei Muttern“.... Ich sach nur^^
Die Feiertage stehen eben oft im Zeichen der Familie. Tradition wird da groß geschrieben. So steht dann meist die Abfolge der Besuche traditionell fest. Und wehe die Tradition wird ohne triftigen Grund gebrochen^^ Aber in erster Linie sollen die Feiertage ja ruhig und besinnlich sein. Also egal, wie und was ihr macht – genießt die Feiertage so gut es geht.
Feigen, insbesondere getrocknete Feigen, haben eine lange und reiche Tradition im Zusammenhang mit Weihnachten, besonders in südlichen Ländern. Feigen gelten ja seit der Antike als Symbol für Fruchtbarkeit, Überfluss und Wohlstand. Sie waren in vielen Kulturen hochgeschätzt und fanden ihren Weg in religiöse Texte und Mythologien. Die Feige ist nämlich die erste namentlich genannte Pflanze in der Bibel (Adam und Eva bedeckten sich mit Feigenblättern). In einigen Interpretationen wird die Feige auch als Symbol für die Region verstanden, in der Jesus geboren wurde, was ihre Daseinsberechtigung auf den Weihnachtstellern erklärt.
Auch schon bei den Römern war es Tradition, Feigen und Honig zu Beginn des Winters zu verschenken, um sich gegenseitig Glück für das neue Jahr zu wünschen. So spannen wir dann einen weiten Bogen von Sankt Martin bis Weihnachten. Das schafft sonst meines Wissens nur die Gans, die an beiden Ereignissen auf der Festtafel landet. Sie waren eine wertvolle Energiequelle in den kalten Monaten und sind seit jeher eine beliebte Winterfrucht, da sie sich gut lagern lassen und eine konzentrierte Süße bieten.
Zu guter Letzt lässt sich sagen, dass Feigen, insbesondere in getrockneter Form, ein fester Bestandteil vieler Weihnachtstraditionen sind, sowohl aufgrund ihrer symbolischen Bedeutung als auch wegen ihres köstlichen Geschmacks und ihrer guten Haltbarkeit.
Ferien – der Grund, warum ich überhaupt zur Schule gegangen bin^^ Die Weihnachtsferien waren für mich sowieso die Schönsten.
Weihnachtsferien sind die schulfreien Tage rund um Weihnachten und Neujahr.
In Deutschland dauern die Weihnachtsferien meist zwischen 1,5 und 2,5 Wochen, je nach Bundesland. Ginge es nach mir, hätte man auch 3 Wochen machen können.
Je nachdem, wie die Weihnachtstage liegen, hat man gar nicht sooo viel Zeit, um mit den neuen Geschenken zu spielen. Da stehen Besuche und Feiern ohne Ende an.
Dazu kommt, dass es grade in der Alpenländischen Region Bräuche gibt, die erst abends stattfinden. Da ist es schon praktisch, wenn man am nächsten Tag nicht zur Schule muss.
Im 19. Jahrhundert, als sich das moderne Schulwesen entwickelte, wurden erstmals feste Ferienzeiten eingeführt. Die religiösen Feiertage (Weihnachten, Ostern, Pfingsten) spielten dabei natürlich eine große Rolle – auch heute noch. Das Wetter dagegen nicht. Aber wenn es mal richtig feste schneit, könnte es passieren, dass sich die Ferien unfreiwillig „verlängern“. Also – geniest jeden Ferientag!
Liebe Festgäste – esst feste! Also ein Fest ohne Festessen gildet nicht! Weihnachten ist ja ein christliches Fest. Und wir kennen es ja vom Abendmahl … da darf man gerne schon mal protzen! Denn früher war das Weihnachtsfest das Ende der Fastenzeit.
Nur mit dem Protzen war das oft gar nicht so einfach. Im Mittelalter war es z.B. oft vom Stand abhängig. In Adelshäusern hat man es gern krachen lassen … mit Wildbraten, Gans oder Fisch … kostbaren Gewürzen usw. Das waren regelrechte „Fressgelage“ - da wurden keine Gefangenen gemacht^^
In den ärmeren Haushalten gab es dagegen eher schlichtes Essen … ne gute Suppe, Brei, Brot oder so. Wer jagen konnte, hatte natürlich nen Vorteil … aber da hatte z.B. der König schon mal was dagegen.
Aber wie auch immer – ob nun ein Essen auf einer grandiosen Festtafel oder dann doch eher schlicht und einfach … Beides kann ein tolles Festessen sein.
Ich kann z.B. zu Weihnachten locker auf Ente oder Gans verzichten … aber ohne Kartoffelsalat? Nee – das geht nicht!
Gibt es in Deutschland aber auch oft an Heiligabend. Das „richtige“ Festessen gibt es dann am 1. und 2. Weihnachtstag. Da gibt es das volle Programm mit Braten, Knödel, Rotkohl und einem feinen Dessert.
Aber auch in anderen Ländern versteht man es zu feiern! In England kommt z.B. ein Truthahn-Braten auf den Tisch, es gibt Christmas-Pudding und Mince-Pies.
Die Franzosen bieten ein opulentes "Réveillon"-Menü mit Meeresfrüchten, Austern, Gänseleber (Foie Gras), Bûche de Noël.
In Italien gibt es an Heiligabend oft ein recht einfaches Fisch- und Meeresfrüchtemenü. Am 1. Weihnachtstag knallt es dann … mit Braten, gefüllte Pasta usw.
In Skandinavien klingt das Festessen ziemlich einfach: Julbord! Aber sieht man mal genauer hin, dann sieht man ein großes, reichhaltiges Buffet mit Fisch, Schinken, Aufläufen und Käse. Zum Nachspülen gibt es dann Glögg – einem Gewürzwein.
Doch ganz egal, wo ein Festessen zu Weihnachten aufgetischt wird … Meistens gleicht es einem traditionellen Ritual. Oft wird es jedes Jahr das gleiche Festessen kredenzt. Die speisen werden da auch schon mal nach alten Rezepten zubereitet … da weiß man halt, was man hat. In diesem Sinne – Guten Appetit.
Früchtebrot ist ein süßer Kuchen, der reich an getrockneten Früchten, Nüssen und manchmal auch kandierten Früchten ist. Es ist eine traditionelle Backware, die besonders in der Weihnachtszeit in vielen Ländern sehr beliebt ist. Die Grundzutaten sind meist ähnlich, aber in Form und besonderen Zusatz-Zutaten variieren da von Region zu Region. Oft werden Gewürze wie Zimt, Nelken, Muskatnuss oder Kardamom hinzugefügt, die dem Früchtebrot seinen typischen weihnachtlichen Geschmack verleihen. Manchmal wird es auch mit etwas Alkohol (Rum oder Brandy) getränkt, um es länger haltbar zu machen und den Geschmack zu intensivieren. Und das macht man schon sehr lange so. Das Früchtebrot hat nämlich eine lange Geschichte und ist ein traditionelles Gebäck, das in verschiedenen Regionen Europas bekannt ist. Seine Ursprünge als Festtagsgebäck liegen im Alpenraum. Ein Stückchen weiter südlich … in Rom, um genau zu sein, gab man es den Soldaten als Wegzehrung mit. Das Früchtebrot war ja durch die Trockenfrüchte und Nüsse lange haltbar und lieferte wertvolle Energie.
Ihr seht, das Weihnachtsgebäck macht richtig Lust auf Weihnachten. So ein Früchtebrot ist auch sehr praktisch als Proviant für eine längere Fahrt zu einem Weihnachtsmarkt oder so. Na ja – und es ist selbstverständlich ein beliebtes Geschenk oder Mitbringsel in der Weihnachtszeit.