Viele wissen es – ich bin nicht so für englische Begriffe, wenn man sonst deutsch redet oder schreibt. „X-Mas“ ist da allerdings eine Ausnahme – zumindest in Teilen. „X-Mas“ ist eine mittlerweile gängige Abkürzung für das englische Wort „Christmas“ - also Weihnachten. Das "X" steht dabei für den griechischen Buchstaben "Chi" (Χ), der der erste Buchstabe des Wortes "Christos" (Christus) ist.
Die Abkürzung "X-Mas" wird oft in informellen Kontexten verwendet, insbesondere im Englischen, aber eben auch im Deutschen. So auch bei mir. Ich hab ja so manchen Ordner, wo irgendwas mit Weihnachten zu tun hat. Sei es Musik, Filme, Fotos, Veranstaltung, Geschichten und Gedichte … Witze, Sprüche usw. Da ist es praktisch, wenn nicht immer das lange Weihnachten da steht.
So prankt auf meinen Ordnern mit Filmen und Musik ein kurzes „X-Mas“ und fertig ist die Laube.
Ich hab auch einige Deko-Stücke, wo „X-Mas“ drauf steht. Denn ich mag amerikanische Weihnachten.
Allerdings hab ich mit „X-Mas“ auch meine Probleme – oder besser gesagt Bedenken. Denn in vielen Läden findet man so Sachen wie Karten, Geschenkanhänger und Geschenkpapier überwiegend mit einem „X-Mas“ - bzw. "Merry X-Mas" drauf. Ähm … wir sind in Deutschland … nochmal: D E U T S C H L A N D
Warum steht da immer seltener frohe, fröhliche oder schöne Weihnachten? Ich persönlich bin jetzt in der Lage, mein Zeug selber zu drucken. Aber ich kenne genug Leute, die mittlerweile fast daran verzweifeln. Gut – meistens ältere Generationen, aber das sind aktuell oft die zahlungskräftigsten Kunden (noch) … Ich sach nur.
Bitte nicht falsch verstehen – etwas International ist ja ok, aber eben nicht nur – bzw. zu viel. So – jetzt hab ich aber auch genug gewettert^^ Immerhin ist Weihnachten ja das Fest der Liebe und der Harmonie.
Mit „X-Mas Party“ meine ich jetzt nicht das Weihnachtsfest mit der Familie! Es geht um die Weihnachtsfeiern in Büros und großen Firmen. Es ist mittlerweile auch hier Tradition, mit den Mitarbeitern das Jahr ausklingen zu lassen und den Team-Geist zu stärken. Das klappt mal besser, mal schlechter.
Diese Tradition kommt … Überraschung … aus den USA.
Diese sogenannten „X-Mas Party´s“ bieten eine tolle Gelegenheit, auch mal die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den anderen Abteilungen kennenzulernen. Da kommt es dann oft zum Austausch von Erfahrungen, von Wissen und … von anderen Sachen, auf die ich hier aber nicht eingehen möchte, wenn ihr versteht, was ich meine^^
Auf den Einladungen der „X-Mas Party“ steht meist was von Essen, Trinken, Musik, geselligem Beisammensein, sowie von Spielen und einer Tombola. Von einer „Flirt-Börse“ stand da nix …
Ist vielleicht in der Planung aber auch vergessen worden^^ Die Organisation einer solchen „X-Mas Party“ erfordert oft eine Menge Aufwand, Personal und Geschick. Erst recht, wenn die Veranstaltung in den üblichen Firmenräumen statt findet. Je nach Größe der Firma weicht man aber auch in Hotels, Kongresszentren oder Messehallen aus.
Abhängig vom Veranstaltungsort ist dann oft auch der sogenannte Dresscode. Feiert man im Hotel oder so, ist geschäftsmäßige Kleidung angesagt. Manchmal aber auch Abendkleidung, wenn es etwas gehobener sein soll.
Aber feiert man in der Firma … ja dann kommen gern diese typischen Weihnachtspullis zum Vorschein. Manche Pullover sehen ja so bescheuert aus … und ja – ich hab natürlich auch welche^^
Es klingt wie ein Klischee, aber oft ist es tatsächlich so, dass die schüchterne Sekretärin plötzlich im kurzen Minikleid auftaucht … jaja, stille Wasser und so.
Witzig ist ja, dass man sich vor der „X-Mas Party“ vornimmt, sich dort angemessen zu verhalten. Manchmal stehen ja auch gewisse Verhaltensregeln auf der Einladung … über die bei der Party aber dann meist herzlich gelacht wird.
Es ist jedenfalls eine tolle Gelegenheit, sich bei der Belegschaft für das Arbeitsjahr zu bedanken und in lockerer Atmosphäre den Team-Geist zu stärken.
Das so etwas auch mal ausufern kann, ist klar. Ich habe dazu hier mal einen Beitrag aus James Corden´s Late Night Show. Er hatte den großartigen Neil Daimond zu Gast und sang mit ihm eine ganz spezielle Version des Klassikers „Sweet Caroline“ … aber seht es euch selbst an.